Jetzt spenden!

Libanon

5.000 Bibeln für die Jugendpastoral der Erzdiözese Zahle

Immer mehr Christen verlassen den Nahen Osten. Von diesem Exodus sind nicht nur Syrien und der Irak betroffen, sondern auch der Libanon. In den 40 Pfarren der melkitischen griechisch-katholischen Kirche in der Erzdiözese Zahle wird daher eine intensive Jugendpastoral betrieben. Denn je stärker die Jugendlichen im Glauben und im Leben der Kirche verwurzelt sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Heimat verlassen. Es gibt wöchentliche Treffen und monatliche Veranstaltungen, um die Jugend im Glauben wachsen zu lassen. Neu hinzugekommenen Teilnehmern erhalten von den Priestern je ein Exemplar der Heiligen Schrift.

» weiterlesen

Kirchliche Suppenküche „John the Merciful Table“ für syrische Flüchtlinge und andere Bedürftige

Für viele Menschen ist eine warme Mahlzeit am Tag keine Selbstverständlichkeit. In der Stadt Zahlé im Libanon ist die Not besonders groß. Sie liegt unweit der syrischen Grenze, so dass viele Flüchtlinge dort gestrandet sind, die all ihr Hab und Gute in Syrien zurücklassen mussten. Aber auch in der angestammten Bevölkerung gibt es viele Bedürftige, besonders ältere Menschen und Kinder, um die sich niemand kümmert. Daher wurde 2015 von der melkitischen griechisch-katholische Kirche die Suppenküche „John the Merciful Table“ gegründet. Inzwischen werden hier jeden Tag 1000 Menschen mit einer vollen Mahlzeit versorgt. Das sind 400 mehr als noch im vergangenen Jahr. Es geht aber nicht nur um die leibliche Speise, sondern auch darum, dass die Gäste die Liebe Gottes und die Zuwendung anderer Menschen erfahren. KIRCHE IN NOT hat dieses Projekt von Anfang an unterstützt.

» weiterlesen

Ausbildungshilfe für drei angehende Priester aus der Erzdiözese Baalbek

Der Libanon war in der Neuzeit das einzige Land im Nahen Osten mit einer christlichen Mehrheit. In der jüngeren Vergangenheit hat sich dies jedoch geändert, denn immer mehr Christen verlassen das Land. Nur eine starke Kirche, die in der Lage ist ihre Gläubigen spirituell, pastoral, sozial und ökonomisch zu unterstützen, kann die Massenabwanderung aufhalten. Gut ausgebildeten jungen Priestern kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Zur Zeit bereiten sich drei junge Männer aus der maronitischen Erzdiözese Baalbek auf die Priesterweihe vor. Erzbischof Hanna Rahme liegen diese angehenden Priester besonders am Herzen, aber es fehlt ihm an den notwendigen Mitteln. Daher bittet er uns darum, ihm dabei zu helfen, dass sie eine gute Ausbildung erlangen. Wir sind sicher, dass unsere Wohltäter die jungen angehenden Priester nicht im Stich lassen werden.

» weiterlesen

Eine Heizung für ein Kloster mit alten und kranken Schwestern

Zwanzig alte und kranke Schwestern leben im Kloster von Jeita im Libanon. Das Kloster in Jeita wurde 1992 errichtet, weil das Mutterhaus der Schwestern im Bürgerkrieg, angegriffen worden war. Damals mussten die Schwestern fliehen. Vor dem Bürgerkrieg hatten sie 17 Klöster im Libanon. Der Krieg hat ihnen schwere Verluste zugefügt, und so haben sie heute nur noch drei Klöster mit insgesamt rund 70 Schwestern. Sie betreuen fünf Schulen sowie einige weitere Erziehungseinrichtungen. Das Kloster in Jeita hat jedoch keine Heizung, und im Winter kann es sehr kalt werden. Das ist für die ohnehin gesundheitlich beeinträchtigten Schwestern schwer zu ertragen. Daher hat sich die Kongregation dafür entschieden, eine Heizungsanlage einzubauen. Aber die Kosten dafür sind zu hoch für die Ordensfrauen, und so haben sie KIRCHE IN NOT um Hilfe gebeten. 

» weiterlesen

Kirchliche Armenspeisung für syrische Flüchtlinge und andere bedürftige

Seit Dezember 2015 ist die „John the Merciful Table“ eine Anlaufstelle für alle diejenigen, die sich nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit leisten können. Flüchtlinge aus Syrien, aber auch bedürftige Libanesen, Straßenkinder und Kinder, die daheim nicht ausreichend versorgt werden, kommen dorthin. Jeden Tag werden dort 600 Menschen mit einem warmen Mittagessen verköstigt. Aber auch 150 Menschen, die alt, gebrechlich oder behindert sind und nicht aus dem Haus gehen können, werden versorgt. Die Helfer bringen ihnen das Essen nach Hause – und damit bringen sie nicht nur Hilfe für den Leib, sondern auch für die Seele.

» weiterlesen

Ein Pastoralzentrum in Maalaka

Immer mehr Christen verlassen den Nahen Osten. Von diesem Exodus sind nicht nur Syrien und der Irak betroffen, sondern auch der Libanon. Im Libanon versucht die Kirche, diesen „Tsunami“ durch den Bau neuer Kirchen und Pfarrzentren zu begegnen. Denn wo sich die Menschen in ihren Pfarrgemeinden verwurzelt fühlen, sind sie eher bereit, zu bleiben. Besonders wichtig ist daher die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Im Kellergeschoss der Kirche soll ein Pastoralzentrum entstehen, damit das Leben der Gemeinde noch intensiver wird. Alle Arten von Feiern und Veranstaltungen werden dort stattfinden: Hochzeiten, Tauffeiern, Trauergesellschaften, Katechese, Jugendtreffen, Kurse und soziale Programme. 

» weiterlesen

Lebensmittelhilfe für irakische Flüchtlinge

Der Libanon steht vor einer großen Herausforderung: In dem kleinen Land mit seinen nur 4,5 Millionen Einwohnern leben mittlerweile mehr als 1,1 Million Flüchtlinge. Tag für Tag kommen weitere Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak in den Libanon. In Beirut kümmert sich die chaldäische Eparchie um irakische Familien, die vor allem aus Mossul und der Ninive-Ebene vor dem Islamischen Staat geflohen sind. Sie versorgt die Menschen mit dem Nötigsten, hilft ihnen bei der Arbeitssuche und kümmert sich auch um ihre seelsorgliche Betreuung. Der chaldäische Bischof von Beirut, Michel Kassarji hat uns nun darum gebeten, die Gemeinde mit einer Hilfe für Lebensmittel zu unterstützen.

» weiterlesen

DANKE: Ein Pfarrzentrum in Deir El Ahmar

Die Pfarrei von Deir El Ahmar in der Baalbek-Ebene ist  einem hochverehrten libanesischen Heiligen geweiht. Das mehrheitlich christliche Dorf, das von überwiegend muslimisch geprägten Orten umgeben ist, hat ca. 10.000 Einwohner. Die Menschen hier leben in bescheidenen Verhältnissen. Die meisten von ihnen sind Bauern. Die Jugend in Deir El Ahmar hat kaum eine Perspektive. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, und immer mehr junge Menschen nehmen Drogen. Fast die Hälfte der Schüler bricht die Schule ab, weil sie keine Zukunft sehen. Die Pfarrei St. Charbel hat daher dringend um Hilfe gebeten, um ein Pfarrzentrum errichten zu können, wo Jugendliche betreut werden und sich sinnvoll beschäftigen können.

» weiterlesen

Ein Auto für die Missionsschwestern vom Heiligsten Sakrament

Die Missionsschwestern pflegen nicht nur eine besondere Verehrung des Altarssakramentes, sondern setzen sich zudem in vielfältiger Weise für junge Mädchen ein. Sie betreuen körperlich und geistig behinderte Mädchen, führen Schulen, in deren Internaten sie Waisen und Mädchen aus schwierigen familiären Verhältnissen unterringen, und  betreiben eine Ambulanz in ländlichem Gebiet, die von Kranken aus 30 Dörfern aufgesucht wird. Für ihre vielen Aufgaben benötigen sie ein Auto. Sie schreiben: „Die Menschen, denen wir dienen, gehören zu den Ärmsten im Libanon. Die Autos, die wir zur Zeit haben, sind schon extrem alt und bleiben oft liegen."

» weiterlesen

Hilfe und Material für die Ausbildung von Katecheten für die Jugendseelsorge

Der chaldäischen Kirche im Libanon liegt die seelsorgliche Betreuung der Jugend am Herzen, die leicht den Boden unter den Füßen verlieren kann, wenn sie sich in der Fremde ohne wirkliche Perspektiven sieht. Eine Verwurzelung im Glauben und im Leben der Kirche gibt Halt. So treffen sich in Beirut 150 Jugendliche jeden Sonntagnachmittag zum gemeinsamen Gebet, zur Meditation und zum gemeinsamen Lesen der Heiligen Schrift. Der bloße gute Wille und die Begeisterung genügen aber oft nicht, sondern die jungen Leute, die sich in dieser Weise engagieren, müssen auch ausgebildet werden.

» weiterlesen

Existenzhilfe für die Schwestern vom Guten Hirten, die sich um Mädchen in Not kümmern

Seit 1981 kümmern sich die Schwestern vom Guten Hirten in Sehaile um Mädchen, die aus zerrütteten Familien stammen. Zur Zeit leben 50 Mädchen zwischen 6 und 18 Jahren in ihrer Einrichtung und werden dort liebevoll betreut.

» weiterlesen

Ausstattung der Küche und des Speisesaales eines Exerzitienhauses der Karmelitenpatres

Fertigstellung des Pfarrsaales der St. Rita-Kirche in Rmeilet-Ardeh

Ausbildungshilfe für Ordensfrauen in Batha-Harissa

Hilfe zum Ausbau einer Pfarrkirche in der Diözese Baalbeck und Deir El Ahmar

Hilfe zum Ausbau eines Mehrzweckraums für die Pfarrgemeinde in Barca

Ausbildungsbeihilfe für Novizinnen des libanesischen Maronitenordens

Hilfe zur Renovierung und Möblierung für den Konvent der Ephremitenmönche in Charfeh.

Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

» weiterlesen

KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

» weiterlesen