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Äthiopien

Unterstützung der Jugendpastoral in der Erzdiözese Addis Abeba

Jugendpastoral wird in der Erzdiözese Addis Abeba groß geschrieben. Denn die Herausforderungen, vor denen die Jugend in Äthiopien steht, sind immens: Viele Jugendliche leiden unter Armut und Arbeitslosigkeit und träumen davon, vom Land in die Hauptstadt oder sogar nach Europa auszuwandern. Die katholische Kirche führt daher in allen 15 Pfarren der Erzdiözese Programme für Jugendliche durch. Ziel ist vor allem die Ausbildung von Gruppenleitern, die vor Ort mit den Jugendlichen arbeiten können. Denn die Pfarren erstrecken sich über sehr große Gebiete, und es ist wichtig, dass es möglichst viele regelmäßige Aktivitäten gibt. Denn gerade in den abgelegenen und unterentwickelten Gebieten außerhalb der Hauptstadt gibt es für die Jugend kaum Angebote und Entfaltungsmöglichkeiten. KIRCHE IN NOT will diese wichtigen Aktivitäten unterstützen.

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DANKE: Die Gläubigen in Pawe freuen sich über ihre neue Kirche

Endlich ist ihr großer Traum wahrgeworden: Die Gläubigen in Pawe im Nordwesten Äthiopiens haben ein „richtiges“ Gotteshaus! Die Menschen, die dort leben, haben schwere Zeiten hinter sich: Mitte der 1980er Jahre wurden sie unter dem grausamen kommunistischen Regime unter Diktator Haile Mariam Mengistu aus dem Süden des Landes deportiert. Nach Pawe wurden damals 15.000 Menschen verschleppt, darunter 3.000 Katholiken. Sie fanden sich in einem unwirtlichen Gebiet mit extremer Hitze und Dürre wieder. Nach dem Fall des Regimes konnten die Gläubigen ihren Glauben wieder frei leben. Sie organisierten sich und bauten mit eigenen Händen eine Kapelle aus Lehm, die aber in der nächsten Regenzeit wieder einstürzte. Sie versuchten es immer wieder, aber ihre Mittel ließen den Bau eines soliden Gotteshauses nicht zu. Nun endlich konnten sie dank der Hilfe unserer Wohltäter eine stabile und schöne Kirche errichten, in der sie würdig die heilige Messe feiern und sich zum Gebet versammeln können. Allen, die geholfen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott!

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Existenzhilfe für Ordensfrauen

Der Volksstamm der Gumuz lebt in Westäthiopien im Grenzgebiet zum Sudan. Bis heute leben die Gumuz in großer Armut. Besonders schwer ist das Leben der Frauen: Sie müssen sehr schwer körperlich arbeiten, auch in der Schwangerschaft. Mit dem Christentum kamen die Gumuz erst vor wenigen Jahren in Berührung, aber die Frohe Botschaft Christi berührt immer mehr Herzen. Seit drei Jahren sind in dem Gebiet Schwestern der „Kongregation des heiligen Josef von der Erscheinung“ tätig. Die drei Ordensfrauen bereiten die Taufbewerber auf die Taufe vor und helfen den Menschen dabei, den christlichen Glauben tiefer zu verstehen und zu leben. Die Schwestern stehen zudem besonders den Frauen und Mädchen zur Seite. Die drei Schwestern wohnen unter sehr einfachen Bedingungen in einem Lehmhaus. Sie haben uns um Hilfe für ihren Lebensunterhalt und für ihre Arbeit gebeten.

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Eine Buchbindemaschine für die Kapuziner in Addis Abeba

Das Institut für Philosophie und Theologie der Kapuziner in Addis Abeba ist die einzige höhere katholische Bildungseinrichtung in Zentral- und Südäthiopien. Alle Diözesen und alle Ordensgemeinschaften des ostafrikanischen Landes schicken ihre Seminaristen zum Studium dorthin. Das Zentrum gibt überdies auch Bücher heraus. Zum einen werden geistliche Klassiker aus europäischen Sprachen ins Amharische übersetzt, zum anderen werden auch die Beiträge der Konferenzen publiziert, um der Wissenschaft, aber auch einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stehen. Zur Zeit können die Bücher von dem Zentrum selbst gedruckt, aber nicht gebunden werden.  Zudem ist es teurer, die Bücher extern binden zu lassen. Dadurch steigt auch der Preis der Bücher. Das Zentrum, das selbst keine Gewinne macht, möchte die Bücher jedoch zu erschwinglichen Preisen anbieten. Daher haben die Kapuziner uns um Hilfe gebeten. 

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Hilfe für die Aus- und Weiterbildung von 72 Katechisten

Nur zwei Priester betreuen in der Pfarre von Fullasa in Äthiopien 39.000 katholische Gläubige. In 72 Ortschaften gibt es Kapellen, weil die Wege bis zur Pfarrkirche zu weit sind. In den meisten der Orte kann die Heilige Messe nur alle zwei Monate gefeiert werden. Daher gibt es in jedem der Kapellenorte einen Katechisten, der mit den Gläubigen betet, Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Glauben unterweist und mit ihnen Andachten und Wortgottesdienste feiert. Um den Glauben weitergeben zu können, müssen die Katecheten selbst gut ausgebildet sein. KIRCHE IN NOT hat versprochen, bei der Aus- und Weiterbildung der 72 Katechisten zu helfen.

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Ein Buch über die Jungfrau Maria

Äthiopien ist ein uraltes christliches Land. Fast 45 Prozent der Äthiopier gehören der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche an. Katholiken bilden eine kleine, aber sehr lebendige Minderheit. Die Muttergottes wird in Äthiopien sowohl von orthodoxen als auch von katholischen Christen stark verehrt. Das äthiopische Kirchenjahr kennt 33 Marienfeste! Der äthiopische Kapuzinerpater Antonios Alberto hat nun ein Buch über die Verehrung der Heiligen Jungfrau geschrieben. Ein Buch dieser Art fehlt der Kirche in Äthiopien bislang. Es wird dazu dienen, die Verehrung der Muttergottes bei den Priestern, Ordensleuten, Katechisten und bei den Gläubigen zu vertiefen und zu stärken, das Wissen zu erweitern. Es kann auch einen Beitrag zur Ökumene leisten, denn dieses Buch wird auch für orthodoxe Christen, die die Muttergottes ebenfalls stark verehren, wertvoll und interessant sein. KIRCHE IN NOT unterstützt den Druck des Buches.

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Hilfe für die Seelsorge in einem unterentwickelten Gebiet

Das Gebiet der Borana liegt im Süden Äthiopiens im Grenzgebiet zu Kenia. Hier steckt die Katholische Kirche noch in den Kinderschuhen: Vor 45 Jahren kamen zum ersten Mal katholische Missionare in das Gebiet. Die Spiritanerpatres, die dort tätig sind, haben inzwischen drei Pfarren sowie mehrere Schulen gegründet. Das Interesse am christlichen Glauben ist groß, besonders bei den Kindern und Jugendlichen. Die Spiritanerpatres möchten besonders die Arbeit mit der Jugend noch verstärken. Wichtig ist es aber auch, dass die Erwachsenen auf ihrem Glaubensweg gut begleitet werden. Die Spiritaner möchten dafür sorgen, dass die Katecheten, die den Menschen in den Dörfern den Glauben vermitteln, besser ausgebildet werden, denn es ist wichtig, das sie die Heilige Schrift und die Lehre der Kirche gut kennen.

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Fahrräder für 30 Katechisten in Gambella

Das Apostolische Vikariat Gambella liegt im äußersten Westen Äthiopiens an der Grenze zum Südsudan. Es ist ein unterentwickeltes Gebiet, in dem große Armut herrscht. Viele der Kinder sind sichtbar unterernährt. Viele Menschen in der Region haben noch nie von der Frohen Botschaft Jesu Christi gehört. Sie heißen die Kirche willkommen und möchten sich taufen lassen. Aber die zahlreichen Dörfer im ländlichen Gebiet liegen weit voneinander entfernt. Es gibt nur wenige Priester, und so spielen Katecheten eine wichtige Rolle. Sonntags gehen die Katecheten mehrere Stunden zu Fuß, um in die Dörfer zu gelangen, in denen es keine heilige Messe gibt, und mit den Menschen zu beten und sie im Glauben zu unterweisen. Damit sie Zeit und Kraft sparen, hat „Kirche in Not“ Hilfe versprochen, damit 30 Katecheten jeweils mit einem Fahrrad ausgestattet werden können.

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Eine Kapelle in einer der unterentwickelsten Regionen des Landes

Die Region Benishangul-Gumuz liegt ganz im Westen Äthiopiens im Grenzgebiet zum Sudan und ist eine der ärmsten und unterentwickeltsten Gegenden des Landes. Die katholischen Ordensleute, die in der jüngeren Vergangenheit in dieses Gebiet gekommen sind, werden mit großer Freude aufgenommen. Die Menschen sind glücklich, in den Kontakt mit der Frohen Botschaft zu kommen. Auch ihr konkretes Leben verbessert sich, denn die Missionare bringen medizinische Versorgung, gründen Schulen und helfen den Menschen. Seit zwölf Jahren sind beispielsweise die Comboni-Missionare in dem Gebiet tätig. Sie haben zwei Missionsstationen gegründet. Inzwischen gibt es vier sehr gut etablierte katholische Gemeinden, die aber noch keine Kapellen haben. Die Comboni-Patres haben daher „Kirche in Not“ darum gebeten, ihnen dabei zu helfen, in einem der Orte eine Kapelle zu errichten. 

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Weiterbildungskurse für Kapuziner

Neunzig Ordensmänner aus dem Kapuzinerorden sind in Äthiopien tätig. Viele von ihnen verrichten ihren Dienst in abgelegenen und vernachlässigten Gebieten, in denen sonst niemand der Bevölkerung zur Seite steht. In einem Land, in dem bittere Armut herrscht, ist der Priester alles für die Menschen. Gerade deshalb, weil die Seelenhirten allen alles sein müssen, ist es wichtig, dass sie nicht nur gut ausgebildet sind, sondern sich auch weiterbilden. Daher hat der Kapuzinerorden beschlossen, Kurse anzubieten, in denen die Kapuziner ihre Kenntnisse der Heiligen Schrift vertiefen können. Solche Fortbildungskurse sind wichtig, da die Ordensmänner nach ihrer Ausbildung zumeist direkt in der Seelsorge tätig werden und nahezu rund um die Uhr mit den verschiedensten Angelegenheiten bestürmt werden. So haben sie kaum die Gelegenheit, sich um ihr persönliches Studium zu kümmern

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Hilfe für die Seelsorge in zwei neuen Pfarren

Das Apostolische Vikariat Jimma-Bonga liegt im Südwesten Äthiopiens. Große Teile der Bevölkerung haben noch nie von Christus gehört. Es ist ein Gebiet der absoluten Erstevangelisierung. Die beiden neuen Pfarren von Natta und Luan sind noch in der Entstehungsphase. Hier muss wirklich bei null angefangen werden. Die Kirche muss Entwicklungshilfe und Bildungsarbeit leisten, dabei helfen, die Konflikte zu überwinden, und vor allem die christliche Nächstenliebe lehren, die nicht nur die eigene Familie, den eigenen Clan oder die eigene Volksgruppe umfasst, sondern sich auf alle Menschen bezieht. Wir möchten die pastorale Arbeit in den Pfarreien Natta und Luan unterstützen. 

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10.000 Kinderbibeln

Die Kirche in Äthiopien ist sehr aktiv. Sie unterhält 203 Kindergärten und 222 Schulen, die Kindern und Jugendlichen aus allen Konfessionen und Religionen offenstehen. Sie werden von fast 180.000 Kindern besucht. Ein beliebtes Instrument der Katechese ist die Kinderbibel von „Kirche in Not“, die unter dem Titel „Gott spricht zu seinen Kindern“ inzwischen weltweit in einer Auflage von über 50 Mio. Exemplaren in mehr als 170 Sprachen erschienen ist. Darunter sind auch mehrere der in Äthiopien gesprochenen Sprachen. Das in Südäthiopien gelegene Apostolische Vikariat Awassa möchte nun 10.000 Exemplare der Kinderbibel nachdrucken lassen, damit viele Kinder die Frohe Botschaft in ihren Herzen aufnehmen können.

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Ein Auto für die Seelsorge in der neuen Diözese Bahir Dar–Dessi

In der neu gegründeten Diözese gibt es 20 Pfarren und ca. 40 Außenstationen, das heißt Dörfer mit Kapellen, wo die heilige Messe gefeiert wird. Die Priester müssen riesige Entfernungen zurücklegen, um zu den Gläubigen zu gelangen. Aber viele Wege verwandeln sich in der Regelzeit in riesige Schlammpfützen. Ohne einen Wagen mit Vierradantrieb kommt man nicht durch, aber in der Diözese, die noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es bislang kein solches Auto für die Seelsorge in den abgelegenen Gebieten.

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Eine Kirche im apostolischen Vikariat Jimma-Bonga

In Araba, im Apostolische Vikariat Jimma-Bonga im Westen Äthiopiens, waren bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts europäische Missionare tätig. Sie wurden jedoch unter der Diktatur von Mengistu Haile Mariam des Landes verwiesen. Zu dieser Zeit wurden alle Religionen in Äthiopien verfolgt, Gotteshäuser zerstört, das Eigentum der Religionsgemeinschaften konfisziert. Inzwischen ist es der Kirche gelungen, einen Teil ihres Eigentums wiederzuerlangen, die Gläubigen zu versammeln und das kirchliche Leben wiederaufzubauen. Jedoch gibt es in Araba nur eine kleine Kapelle, die nur aus mit Stroh gedeckten Holzpflöcken besteht und die zu klein für die Gemeinde ist. Pfarrer Zecharias Dejece und seine Gläubigen wünschen sich ein richtiges Gotteshaus und hoffen auf unsere Hilfe.

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Bau einer Unterkunft für den Priester in einer schwer erreichbaren Außenstation der Pfarre Itang

Das Apostolische Vikariat Gambella liegt im äußersten Westen Äthiopiens an der Grenze zum Südsudan. Es ist ein unterentwickeltes Gebiet, in dem große Armut herrscht. Viele der Kinder sind sichtbar unterernährt.

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Eine Dorfkapelle im Apostolischen Vikariat Gambella

Weiterbildung für Priester in Addis Abeba

Eine Mehrzweckhalle für die Gläubigen in der Pfarrei Itang

Bau einer Kirche in Haro Bake

Wenn Pater Boniface Isenge seine E-Mails checken will, muss er 320 Kilometer zurücklegen. Denn im Busch im Süden Äthiopiens, wo er mit den Menschen aus dem Stamm der Borana zusammenlebt, gibt es kein Internet. Auch sonst gibt es sehr wenig von dem, was wir für gewöhnlich als „Zivilisation“ bezeichnen. Die Borana sind Nomaden. Ein Teil von ihnen ist zwar schon sesshaft geworden, weil... » weiterlesen

Bau einer Kapelle in Niko

Ausbildung und Unterhalt für 9 Novizinnen der „Mägde der Kirche“ im Noviziat in Awasa

Hilfe zur Innenausstattung einer Kirche im Apostolischen Vikariat Harar

Hilfe für die Elektroinstallation in einer Missionsstation im Apostolischen Vikariat Soddo-Hosanna

Förderung der Jugendarbeit in der Eparchie Adigrat-Tigray

Hilfe zum Wiederaufbau der Pfarrkirche St. Michael in Aiga

Hilfe zum Bau einer Kapelle in der Pfarrei Pawe

Hilfe zum Bau des Pfarrzentrums der Gemeinde Sankt Gabriel in Wolisso.

Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

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KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

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