Jetzt spenden!

Hilfe bei der Unterstützung des Pfarrhauses von Kuwakhera

August 2014
Asien Bauhilfe

26.000 Menschen leben in dem Dorf Kuwakhera im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh. Sie gehören verschiedenen Religionsgemeinschaften und unterschiedlichen Kasten an. Viele Einwohner sind kastenlos (Daliten) oder gehören den untersten Kasten an. Die meisten Menschen sind sehr arm, und die wenigsten können lesen und schreiben. Die Familien leben unter schlechten gesundheitlichen und hygienischen Bedingungen. Viele leisten Frondienst auf den Feldern der Landlords, der Großgrundbesitzer, und sind ihren Dienstherren auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Sie selbst haben keine Stimme und keine Rechte. Besonders schwer ist die Lage der Frauen.

In der katholischen Pfarrei St. Marien kümmern sich drei Priester und vier Ordensfrauen um die Nöte der Gläubigen. Sie besuchen regelmäßig die Familien, um ihnen mit Rat und Tat in ihren Nöten zur Seite zu stehen. Außerdem verhelfen sie den Kindern zu einer Schulausbildung. „Die meisten der Kinder sind gut in der Schule“, freut sich Pfarrer Lyju Gautam. Aber besonders wichtig ist die Seelsorge. Damit kann man nicht früh genug beginnen. Eine der Ordensschwestern leitet eine Gruppe der „Freunde des Jesuskindes“. In dieser Gruppe sind mehr als 40 Kinder engagiert. „Wir wollen den Kindern ein festes Glaubensfundament mitgeben“, sagt der Pfarrer. Die Ordensschwestern kümmern sich zudem besonders um die Frauen, die zuvor kaum wussten, dass sie eine Würde haben. Tägliche Eucharistische Anbetung, das Rosenkranzgebet mit den Familien und eine intensive Katechese gehören ebenfalls zum Leben der Pfarrei. Die großen Feste werden von den Gläubigen so schön gestaltet, dass auch Hindus und Muslime daran teilnehmen möchten, um sie zu sehen.

Nun gibt es aber ein Problem: Das Pfarrhaus ist stark renovierungsbedürftig. In zwei oder drei Jahren wird es unbewohnbar sein. Dabei ist die Nähe der Priester zu ihren Gläubigen gewissermaßen das Herzstück dieses aktiven Gemeinde- und Glaubenslebens. Daher hat der Pfarrer uns vertrauensvoll um Hilfe gebeten. Wir haben ihm 10.000 Euro versprochen.

Spendennummer: 317-01-19

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen