Jetzt spenden!

Dachrenovierung am Kloster der Karmelitinnen in Breznica Djakovacka

September 2014
Europa Bauhilfe

Der Karmelitenorden feiert im kommenden Jahr den 500. Geburtstag der heiligen Teresa von Avila, die gemeinsam mit dem heiligen Johannes vom Kreuz den Orden wieder zu seinem Ursprung zurückführte. 1970 wurde sie als erste Frau in der Kirchengeschichte zur Kirchenlehrerin ernannt. Diese große spanische Heilige prägte den Satz: „Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.“

In dieser Freundschaft mit Gott leben in vielen Ländern der Welt Karmelitinnen und Karmeliten. Seit 25 Jahren unterstützt „Kirche in Not“ die Karmelitinnen im St-Josefs-Kloster im kroatischen Breznica Djakovacka. Inzwischen gehören 25 Schwestern dem Konvent an. Sie leben in Abgeschiedenheit und widmen sich ganz dem Gebet für die Nöte der ganzen Welt.

Zwar ist Kroatien im Juli 2013 der EU beigetreten, aber die Schwestern haben davon nichts. Trotz ihrer bescheidenen Lebensweise steigen die Lebenshaltungskosten ständig. Nun haben die Karmelitinnen auch noch ein weiteres Problem: Das Dach über ihrer Terrasse ist beschädigt und lässt Wasser hindurch. So wird der untere Gebäudeteil immer mehr von Feuchtigkeit durchdrungen. Dies ist schädlich für die Bausubstanz, aber auch für die Gesundheit der Schwestern, von denen einige ohnehin krank und im fortgeschrittenen Alter sind. Daher haben die Schwestern „Kirche in Not“ um Hilfe für die Renovierung des Daches gebeten. Sie schreiben uns: „Wir wissen, dass die Wirtschaftskrise fast in der ganzen Welt herrscht und dass viele an Ihre Tür klopfen und um Hilfe bitten. Aber wir hoffen, wie der heilige Paulus sagt, „wider alle Hoffnung“ (Röm 4,18), dass der Herr um uns weiß und dass der uns durch Sie das für unser leben und unsere Arbeit Notwendige vermitteln wird. Möge der Herr Ihre Bemühungen Gutes zu tun und Not zu lindern, reichlich segnen!“

Pater Werenfried van Straaten, der Gründer von „Kirche in Not“, sagte immer wieder, wie wichtig es ist, kontemplative Ordensfrauen zu unterstützen: „Diese unbekannten Schwestern, die Sie unterstützen, sind unentbehrlich für das Himmelreich. Sie sind das lebendige Zeichen, das zu Gott führt.“ Wir sind davon überzeugt, dass unsere Wohltäter die Schwestern nicht im Stich lassen werden, und haben versprochen, mit 20.000 Euro zu helfen.

Spendennummer: 441-06-19

Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

» weiterlesen

Red Wednesday - Tausende Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der bedrohten und verfolgen Christen aufmerksam zu machen

Um auf das Schicksal von Millionen verfolgter und bedrohter  Christen weltweit aufmerksam zu machen, wurden im Rahmen der weltweiten Aktion „Red Wednesday“ in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern berühmte, öffentliche Gebäude und Kirchen blutrot angestrahlt. Die Events in diesem Jahr finden auf vier Kontinenten statt.  Den Anfang machte...

» weiterlesen