Jetzt spenden!

Bau der Pfarrkirche St. Vinzent in Okugbe-Okpella

September 2014
Afrika Bauhilfe

Im Gespräch mit „Kirche in Not“ schildern afrikanische Bischöfe und Priester immer wieder, wie wichtig für die afrikanischen Christen Kirchengebäude sind. Die Afrikaner haben ein starkes Empfinden für den „heiligen Raum“. Oft bedauern sie, dass sie sich von manchen europäischen Katholiken in diesem Anliegen nicht verstanden fühlen. Denn nicht wenige Europäer denken, man solle lieber etwas „Nützliches“ bauen. Das Gespür für das Heilige und für das Geheimnis geht in der westlichen Welt mehr und mehr verloren.

Grundsteinlegung

Im Südwesten Nigerias in dem Ort Okugbe-Okpella (Bundesstaat Edo) wurde 1990 eine neue Pfarrei gegründet, der neun Außenstationen angehören. Einige davon sind weit entfernt. Als die Pfarrei gegründet wurde, war alles extrem schwierig: Es gab kein Geld, vielerorts keine Straßen, keine Transport- und Kommunikationsmittel, die Menschen pflegten noch heidnische Vorstellungen, und die gesundheitliche Situation war schlecht. Inzwischen hat sich durch die Präsenz der Kirche vieles geändert, aber noch immer . Die Gläubigen sehnen sich aber nach einer eigenen Pfarrkirche und sparen seit Jahren dafür. Auch wenn die Menschen arm sind und mit dem wenigen, was sie auf ihren kleinen Feldern anbauen, kaum von der Hand in den Mund leben, ist ihnen das Gotteshaus so wichtig, dass sie es sich buchstäblich vom Munde absparen. Jeder versucht, sonntags etwas in den Klingelbeutel zu tun, und zur Zeit der Ernte geben die Familien einen Teil der Feldfrüchte. Auch die Menschen, die in den Städten arbeiten und nur zu den Feiertagen heimkommen, um ihre Familien zu besuchen, spenden für die Kirche. Aber nicht nur das, sondern sie beten auch innig darum, dass ihre Kirche endlich fertig wird. Für diesen Zweck hat der Bischof sogar ein Gebet approbiert, in dem es heißt: „Wir glauben fest daran, dass du, o Herr, unsere Gebete erhören wirst, damit wir in unserer Mitte ein würdiges Haus errichten, in dem wir Dich anbeten können“.

Dank der vielen Opfer, die die Gläubigen gebracht haben, stehen die Mauern der neuen Kirche bereits, aber die Mittel reichen nicht, um das Dach zu bauen. Wird das Dach jedoch nicht gebaut, ist die Bausubstanz durch die heftigen Regenfälle in der Regenzeit gefährdet. Dann war alles umsonst. Pfarrer Lawrence Nwaneri schreibt: „Ich bezeuge, dass ohne Ihre Hilfe der schöne Traum, eine Kirche für die Feier der Sakramente zu haben, komplett zunichte gemacht wird.“
„Kirche in Not“ hat versprochen, mit 15.000 Euro beim Bau des Daches zu helfen, damit die Mühen und Opfer der Gläubigen in Okugbe-Okpella nicht vergeblich waren.

Spendennummer: 141-01-19

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen