Jetzt spenden!

Die Gläubigen in Bansikar freuen sich über ihre neue Kirche

Oktober 2014
Asien Bauhilfe

Es ist ein großer Tag der Freude: Endlich wird in Bansikar das neue Gotteshaus eingeweiht, auf das sich die Gläubigen so lange gefreut haben. Es ist dem heiligen Franz von Sales geweiht. Sogar der emeritierte Bischof von Rourkela, Alphonse Bilung, ist in die abgelegene Dschungelregion gereist, um an diesem großen Fest teilzunehmen. Die Gläubigen haben die ganze Kirche mit bunten Girlanden geschmückt. Schon als die Nachricht kam, dass „Kirche in Not“ den Bau unterstützen würde, war die Freude unermesslich, und Pfarrer Bijay Kerketta feierte eine Dankmesse mit seinen Gläubigen.

Bansikar gehört zur Missionspfarrei St. Josef von Ambapani, die 1998 errichtet wurde. Damals gab es hier gar nichts: keine Kirche, kein Pfarrhaus, keinen Raum für die Gemeindearbeit, und die Arbeit musste bei Null angefangen werden. Die Pfarrgemeinde erstreckt sich über ein großes und stark unterentwickeltes Gebiet, dessen Bewohner mehrheitlich ethnischen Minderheiten angehören. Die Menschen leben von der Hand in den Mund. Von den 50.000 Einwohnern sind 3500 katholisch. Der Pfarrer freut sich darüber, dass sich die Gläubigen stark mit ihrer Pfarrei verbunden fühlen und sich stark engagieren. Und die Zahl der Katholiken wächst von Jahr zu Jahr.

Bansikar ist eines der drei Unterzentren der Pfarrei. Der Ort liegt acht Kilometer vom Sitz der Pfarrei entfernt im Urwald. Hier leben 700 Menschen. Die Gläubigen können aufgrund der Entfernung und der beschwerlichen Wege nicht regelmäßig die Pfarrkirche besuchen, sie hatten bislang aber auch keinen geeigneten Raum, um sich zum Gebet oder zur Heiligen Messe zu versammeln. Besonders in der Regenzeit war das ein großes Problem. Ein Mitglied der Gemeinde schenkte der Kirche ein Stück Land für den Bau einer Kapelle. Aus eigener Kraft errichteten die Gläubigen eine kleine Kapelle aus Lehm, aber die heftigen Regenfälle des Monsun und die wilden Elefanten des Urwalds beschädigten sie schwer. Es wurde ein solide gebautes Gotteshaus benötigt.

Die Wohltäter von „Kirche in Not“ haben mit 18.000 Euro geholfen. Pfarrer Kerketta schreibt uns: „ Vielen Dank für Ihre Großzügigkeit, Ihre Liebe, Ihr Verständnis und Ihre Sorge für unsere Mission. Wir beten für jeden einzelnen von Ihnen, in allen Anliegen unserer Wohltäter und Ihrer geschätzten Organisation. Möge Gott der Herr Sie alle überreich segnen!

Spendennummer: 317-01-19

KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

» weiterlesen

Kamerun: „Das Grauen ist zurückgekehrt“ - Angriffe von Terrorbanden nehmen erneut zu

„Boko Haram ist wie das wilde Tier der Apokalypse: Wenn ihm ein Kopf abgeschlagen wird, scheint es einen anderen hervorzubringen“, so Bischof Bruno Ateba Edo aus Maroua-Mokolo im Norden Kameruns im Gespräch mit KIRCHE IN NOT. Die Regierung im Nachbarland Nigeria hatte Ende 2015 den militärischen Sieg über die Terroreinheit erklärt. Doch unserem Hilfswerk...

» weiterlesen