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Hilfe und Material für die Ausbildung von Katecheten für die Jugendseelsorge

November 2014
Asien Geistliche Literatur

Der Libanon hat, gemessen an seiner geringen Bevölkerungszahl, einen schier unvorstellbaren Zustrom an Flüchtlingen zu bewältigen. Auf 4,25 Millionen Einwohner kommen zur Zeit fast 1,6 Millionen Flüchtlinge aus dem Nachbarland Syrien. Aber es leben – wenn auch in geringerer Zahl – auch Flüchtlinge im Land, die während des Zweiten Irakkrieges 2003 ins Land gekommen sind. Viele davon sind Chaldäer. Die chaldäisch-katholische Kirche betreut im Libanon rund 12.000 Flüchtlinge aus dem Irak sowie zahlreiche chaldäische Familien, die aus Syrien geflohen sind. Viele von ihnen sind in den ärmeren Vierteln der Hauptstadt Beirut untergekommen.

Der chaldäischen Kirche liegt besonders die seelsorgliche Betreuung der Jugend am Herzen, die leicht den Boden unter den Füßen verlieren kann, wenn sie sich in der Fremde ohne wirkliche Perspektiven sieht. Eine Verwurzelung im Glauben und im Leben der Kirche gibt Halt. So treffen sich in Beirut 150 Jugendliche jeden Sonntagnachmittag zum gemeinsamen Gebet, zur Meditation und zum gemeinsamen Lesen der Heiligen Schrift. Alle zwei Wochen gibt es zudem Jugendkatechesen, in denen die Sakramente und der Glaube der Kirche, die Liturgie, die Morallehre und viele andere Themen besprochen werden. Außerdem werden Besinnungstage und Exerzitien angeboten. Sieben junge Laien helfen den Priestern, indem sie die Jugendtreffen leiten, Kinder mit der Hilfe von Ordensleuten Kinder auf die Erste Heilige Kommunion vorbereiten und viele andere Aufgaben übernehmen.

Der bloße gute Wille und die Begeisterung genügen aber oft nicht, sondern die jungen Leute, die sich in dieser Weise engagieren, müssen auch ausgebildet werden. Auch Lehrmaterialien werden für die Katechese benötigt. Daher hat sich im vergangenen Jahr der chaldäische Bischof von Beirut, Michel Kassarji, an „Kirch ein Not“ gewandt, um Hilfe für dieses Anliegen zu erbitten, das ihm besonders am Herzen liegt. Unsere Wohltäter haben ihn nicht im Stich gelassen und haben ihm mit 6.000 Euro geholfen. Er bedankt sich von Herzen und schreibt uns: „Wir sind glücklich, dass uns Ihre Hilfe zugute gekommen ist, die ein Zeichen unserer Gemeinschaft ist.“

Spendennummer: 326-07-49

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