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Tapfere Helfer im Alter nicht im Stich lassen!

Dezember 2014
Europa Existenzhilfe

Die Kirche lebt - wie jede Familie - durch Vater und Mutter. Die Ordensfrauen sind das mütterliche Element. Überall sind ihre Hände im Spiel, ihre Hingabe, ihre Zuwendungen für Elende, Kranke und Verzweifelte, in Heimen, Schulen, Kindergärten und Pfarreien. Die Arbeit der Schwestern aller Kongregationen ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Zu diesen Kongregationen gehört die ukrainische Gemeinschaft der Basilianerinnen, eine griechisch-katholische Ordensgemeinschaft, die nach dem Ritus der Ostkirche ausgerichtet ist.

Besonders die griechisch-katholische Kirche hat in den Jahrzehnten der kommunistischen Herrschaft gelitten. Alle ihre Strukturen wurden zerstört. Nach der politischen Wende stand man praktisch vor dem Nichts. Ohne die Ordensgemeinschaften, die im Untergrund treu zu ihrem Glauben gestanden haben, wäre die geistige Wiedergeburt, die wir heute miterleben dürfen, nicht denkbar gewesen, ohne sie wäre die Tradition abgerissen. Aber das Leben dieser Ordensmänner und -frauen war extrem schwer – vor allem in der Zeit der kommunistischen Verfolgung. Mangelnde medizinische Betreuung, schlechte Ernährung und die übergroße psychische Belastung haben die Gesundheit ruiniert.

Ihr ganzes Leben haben die inzwischen zum Teil schon hochbetagten Schwestern aus dem Orden des hl. Basilius des Großen dem Dienst Gottes und der Menschen geweiht. Standhaft haben sie in den Zeiten der Verfolgung ausgeharrt. Nun sind sie alt und erschöpft von ihrem arbeitsreichen Leben und müssen mit einer sehr kleinen Rente auskommen – viel zu wenig angesichts der hohen Preise für Gas, Wasser, Strom und medizinische Versorgung. Auch vor der Ukraine hat die Weltwirtschaftskrise nicht Halt gemacht!

Mehrere Schwestern sind sehr krank und auf ständige ärztliche Hilfe angewiesen. Da sind beispielsweise die 73-jährige krebskranke Schwester Margareta aus dem Gebiet Lviv, oder die nierenleidende 64-jährige Schwester Maria aus Ternopil, oder die erst 33-jährige Schwester Onisima, die ein chronisches Rückenleiden hat.

Die meisten Schwestern leben allein oder in kleinen Gemeinschaften zu zweien oder dreien, weil die Ordensprovinz noch immer kein großes Kloster hat, in dem alle Schwestern wohnen könnten. Jede Schwester muss selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen.
Um 52 dieser tapferen und nun selbst hilfsbedürftigen alten Ordensfrauen zu unterstützen, hilft „Kirche in Not“ ihnen jedes Jahr mit Existenzhilfe. Im letzten Jahr (2013) konnten wir 52 Schwestern zwischen 27 und 94 Jahren, mit 7.800 Euro helfen.

Spendennummer: 438-05-39

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