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Katechese auch im Krieg – für 20 Gemeinden in Bagdad

Jänner 2015
Asien Theologische Ausbildung

Ganz gleich wie schwierig die Lebensumstände in Bagdad seit 2003 auch sein mögen, die Kirche bemüht sich mit allen Mitteln, die Katechese ebenso wie die sonstige Kinder- und Jugendarbeit aufrechtzuerhalten. Gerade jetzt möchte sie im Kontakt stehen mit der Universalen Kirche. Und das ist sie auch, wenn sie der kommenden Generation die Glaubenslehre vermittelt. Einer Generation die hoffentlich in der Zukunft ihren Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben aller Religionen im Irak leisten kann.

An jedem Freitag (dem „muslimischen Sonntag“) bieten die Kirchen Religionsunterricht an. Allein 20 größere und kleinere chaldäische Gemeinden organisieren solchen Unterricht. Zum Teil liegen die Gemeinden in den gefährlichsten Teilen der Stadt. Obgleich man sagen muss, dass man bei der instabilen Lage zur Zeit immer und überall in Bagdad gefährdet ist.

Um die Gefahr zu reduzieren, ist es notwendig, dass sowohl Kinder als auch Katechisten sicher mit Bussen von Zuhause abgeholt, in eines der acht größeren und der neun kleineren Zentren gebracht und später wieder heimgefahren werden. Allein der Betrieb von einem Bus kostet monatlich zwischen 150 und 300$, je nach Größe. Da kommen in einem Jahr allein 45.000$ an Transportkosten auf die Gemeinden zu.

Aber auch die Lehrmaterialien und Bücher gibt es nicht umsonst. Hier rechnen die Gemeinden mit Unkosten von jährlich etwa 5.000$.
Gerade in der jetzigen Situation brauchen die Christen im Irak jede mögliche Hilfe, die wir ihnen geben können, damit sie in ihrer Heimat bleiben und ihren Glauben leben können. Wir haben deshalb gern 38.000€ zugesagt und hoffen auf Ihre Unterstützung bei der Finanzierung.

Spendennummer: 319-01-49

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