Jetzt spenden!

Ein Brunnen für das Altersheim der Vinzentinerinnen

Jänner 2015
Asien Bauhilfe

„Unsere Existenz steht auf dem Spiel“. 1860 wurde die Gesellschaft des Heiligen Vinzenz de Paul im Libanon sesshaft. Seit 1898 sind die Vinzentinerinnen auch im syrischen Aleppo aktiv. Aber noch niemals in ihrer Geschichte ging es ihnen hier so schlecht, waren die Umstände so katastrophal wie zur Zeit.

Schwester Ella Bitar, die uns für ihre von der Welt abgeschnittenen Mitschwestern aus dem Libanon schreibt, berichtet: „Die Existenz und das Fortbestehen der Saint Mansour Charity Association (so heißt die Gesellschaft des Heiligen Sankt Vinzenz de Paul hier aus rechtlichen Gründen) steht auf dem Spiel.“ Und damit das Schicksal von 31 Bewohnern des Altenheims und von zehn Angestellten. Die waren ganz zufrieden in ihrem großzügigen Zuhause mitten in der Altstadt von Aleppo, wo sie alles hatten was sie brauchten – drei Mahlzeiten täglich und liebevolle pflegerische und ärztliche Betreuung. Sie hatten die Möglichkeit die Messe im Haus zu besuchen und nutzten das Dach für ihre Erholung im Freien – bis die Scharfschützen kamen. Bisher gab es jedoch glücklicherweise nur Schäden am Haus, aber es kamen keine Bewohner des Altersheims zu Schaden.

Auch die Sicherung der Versorgung ist wegen des Embargos ein immenses Problem. Vor dem Krieg reichten 150-300 syrische Pfund (etwa 7 US-Dollar) für jeden der Bewohner pro Tag aus. Heute sind es 2500-3500 (etwa 20 Dollar). Lebensmittel gelangen nur durch wenige Straßen in die Stadt, die lange völlig von Terroristen kontrolliert wurden. Erst seit kurzem hat die Armee diese Straßen wieder befreit und durchlässig gemacht. Meistens läuft der eigene Generator, weil die Stromversorgung unzuverlässig geworden ist. Die Ölpreise sind explodiert. Aber Öl wird gebraucht, um im Winter zu heizen und um den Generator zu betreiben.

Am schwierigsten aber ist die Wassersituation. Im Mai beispielsweise war die Wasserzufuhr für 12 Tage komplett unterbrochen. Der Kauf von Mineralwasser wurde nötig… unnötige Anstrengung, Kosten, Sorgen. Deshalb möchten die Vinzentinerinnen einen eigenen Brunnen bohren, um unabhängig zu sein. Eine 100-150 Meter lange Bohrung wird dazu notwendig sein. 17-23 US-Dollar kostet der Meter. „Genaueres ist in diesen unsicheren Zeiten einfach nicht vorherzusagen,“ meint Schwester Ella realistisch. Hilfe aus dem nahen Umfeld ist nicht zu erwarten „Unsere Einkommensquellen schwinden. Die Wohlhabenderen haben Aleppo und sogar das Land schon verlassen.“
Wir möchten den Schwestern gern eine Sorge abnehmen und benötigen dafür noch 2.500 €.

Spendennummer: 330-00-59

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen

KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

» weiterlesen