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„Nur alle drei Monate eine Eucharistiefeier möglich“

Jänner 2015
Afrika Motorisierung

Ein Auto für die Pastoralarbeit in der katholischen Pfarre Mbara in Kitale. Die Pfarre Christkönig in Mbara ist eine von 28 Gemeinden in der Diözese Kitale. Sie liegt recht isoliert. Es gibt nur Pisten, keine richtig ausgebauten Straßen. Bei schlechter Witterung ist ein sicheres Fortkommen nicht möglich. Das kennt Pater Bertrand nur zu gut.

Die Infrastruktur in Mbara ist mangelhaft. „Es gibt keine Gesundheitsvorsorge, kein Kommunikationsnetzwerk, keine Straßen oder Elektrizität. Alle Dorfbewohner verlassen sich in ihren Grundbedürfnissen auf den Priester. Ich brauche vier Stunden bis in das Dorf. Nur ein Auto mit Vierradantrieb kann die steile Anfahrt bezwingen“, schreibt der Gemeindepfarrer Pater Bertrand W. Kundu.

Zurzeit fährt der Priester einen in die Jahre gekommenen japanischen Kleinwagen. Es ist das einzige Auto weit und breit. Mbara hat 15.000 Einwohner. Keiner von ihnen hat ein Auto! Die 2000 Katholiken im Ort feiern nur alle drei Monate eine Eucharistiefeier, weil es für Pater Bertrand so schwierig ist, zu ihnen zu kommen. Der Pfarrer engagiert sich auch für die Friedensarbeit der Katholischen Kirche in Kenia, die ein Netzwerk mit andere grenznahen Pfarreien in Uganda, Sudan und Äthiopien gebildet hat. „Kirche in Not“ möchte Pater Bertrand mit 23.000 Euro bei der Anschaffung eines robusten Autos helfen. Möchten auch Sie einen Beitrag leisten?

Spendennummer: 130-01-29

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