Jetzt spenden!

Unverzichtbar: Schwestern in der Altenpflege

Februar 2015
Amerika Karitative Hilfe

Sie sind ein Segen für tausende Menschen, die im Alter auf Hilfe angewiesen sind: die Hermanitas de los Ancianos Desamparados, die Schwestern der schutzlosen Alten. Allein in Spanien betreuen sie über 15.000 alte, kranke und pflegebedürftige Menschen. Sie leiten Altenheime in Portugal, Deutschland, Italien, Mozambique. Ihr Haupteinsatzfeld aber ist Südamerika. In insgesamt 16 Altenheimen in Argentinien, Brasilien, Chile und Paraguay sind 114 ‚Hermanitas‘ im Einsatz und kümmern sich um die, die ihr Leben nicht mehr selbst meistern können.

Die Schwestern behandeln die ihnen anvertrauten Menschen wie Könige, nach den Worten ihrer Gründerin, der Heiligen Teresa Jornet: „Setzt all eure Kraft und Mühe für die alten Menschen ein und liebt sie so stark, wie ihr Christus liebt“. In jedem Altenheim gilt die Maxime: „Pflegt ihre Körper, um ihre Seelen zu heilen.“ Neben der leiblichen und medizinischen Versorgung achten die Schwestern auf die geistliche Betreuung und einen herzlichen Umgang.

Wenn die Hausbewohner in der Lage sind, kleinere Aufgaben zu übernehmen, werden sie von den Schwestern ermuntert. Der über 80-jährige Manuel Rodriguez bereitet in „seinem“ Altenheim in Lima regelmäßig Gottesdienste vor. Und Anibal hilft hin und wieder in der Schreinerei aus, um ein wenig zum Unterhalt der Schwestern beitragen zu können. Beide loben die besondere Atmosphäre in den von den Hermanitas geführten Altenheimen: „Die Schwestern behandeln uns mit herzlicher, wohltuender Zuneigung, für die wir ihnen sehr dankbar sind.“

Die Schwestern leisten einen unverzichtbaren Dienst – freiwillig und ohne feste Entlohnung. Da sie sich jedoch ganz den Pflege- und Betreuungsaufgaben widmen, können sie keine regelmäßigen Einnahmen erzielen. Öffentliche Zuschüsse wie in einigen europäischen Ländern üblich, sind in Südamerika selten.

Ihre Spenden sichern ihren Lebensunterhalt und kommen damit auch den Alten und Kranken unmittelbar zugute. „Kirche in Not“ unterstützt die Arbeit der Hermanitas de los Ancianos Desamparados schon seit einigen Jahren und möchte ihnen mit weiteren 10.000 Euro beistehen.

Spendennummer: 298-05-39

Christen werden Dorf für Dorf im nördlichen Burkina Faso angegriffen, vertrieben und getötet

Laut KIRCHE IN NOT-nahen Quellen wird die christliche Bevölkerung im Norden Burkina Fasos von muslimischen Extremisten ausgerottet und aus ihrer Heimat vertrieben. Hitté und Rounga waren die letzten Dörfer, die verlassen wurden, nachdem Terroristen ein Ultimatum gesetzt hatten: Die Bewohner mussten entweder konvertieren oder ihre Häuser aufgeben.

» weiterlesen

Papst unterstützt erneut Syrienkampagne von „Kirche in Not“

Am 15. September, der in der katholischen Kirche als „Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens“ begangen wird, wurde in Rom wie in zahlreichen christlichen Kirchen Syriens der im Syrienkrieg getöteten Christen gedacht und ein Zeichen des Trostes für die Hinterbliebenen gesetzt. Im Vatikan segnete Papst Franziskus eine Ikone ...

» weiterlesen