Jetzt spenden!

Ausbildungshilfe für Seminaristen

März 2015
Afrika Theologische Ausbildung

In der Erzdiözese Tabora warten 35 Seminaristen auf Ihre Unterstützung ohne die sie nicht weiterstudieren und eines Tages zum Priester geweiht werden können. Tabora ist eine von fünf Erzdiözesen in Tansania, gegründet im Jahr 1953 von Weißen Vätern, die sich seit 1878 in diesem Gebiet aufhielten. Die Erzdiözese hat 23 Gemeinden und 51 Priester, zu wenige findet Pater Kibobera Makona, der Zuständige für die Berufungspastoral. „Von den über zwei Millionen Einwohnern in der Erzdiözese sind 450,000 katholisch. Die Mehrheit ist muslimisch. Der Mangel an Priestern ist der Grund für die wenigen Gemeinden. Manche Pfarreien mussten schon deshalb geschlossen werden. Wir haben viel zu tun und wir brauchen Priester“, betont der Pater. Umso mehr freut er sich über jeden zum Priestertum Berufenen, der sich für die Ausbildung entscheidet.

Die zurzeit 35 Großseminaristen bedürfen jedoch externer Hilfe, denn die Lebenshaltungskosten in Tansania sind gestiegen und die Erzdiözese kann nicht für die Ausbildung aufkommen, die in Tansania insgesamt neun Jahre lang dauert. Im ersten Jahr arbeiten die Priesteramtskandidaten in der Erzdiözese, es folgen drei Jahre Philosophie-, vier Jahre Theologiestudium und ein pastorales Jahr. 13 Seminaristen befinden sich gerade in ihrem Philosophiestudium, 20 im Theologiestudium, zwei Seminaristen haben ihr pastorales Jahr abgeschlossen und wurden zum Diakon geweiht. „Kirche in Not“ hat 12.250 Euro versprochen: Die Summe garantiert Unterhalt und Ausbildung der Seminaristen für ein Jahr! In dieser Zeit werden voraussichtlich 14 Männer zum Priester geweiht. „Während die Erzdiözese nach Wegen für die Finanzierung der zukünftigen Priester sucht, appellieren wir an Ihre Großzügigkeit, die uns hilft, die Seminaristen zu fördern und auszubilden“, schreibt Erzbischof Paul Ruzoka. Mit Ihrer Hilfe gelingt es!

Spendennummer: 154-02-79

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen