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Wiederaufbau nach dem Taifun

März 2015
Asien Bauhilfe

Haiyan, Yolanda – das sind zwei schön klingende Namen für eine der größten Katastrophen der Menschheit unserer Tage. Vor einem Jahr traf der Taifun mit voller Wucht auf die Küste der Philippinen, riss über 6.000 Menschen in den Tod und machte dem Erdboden gleich, was sich ihm in den Weg stellte. Selbst die Philippinos, die an Naturkatastrophen „gewöhnt“ sind, hatten einen Sturm dieser Größenordnung nie zuvor erlebt. Nichts hielt Haiyan stand, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 340 Stundenkilometern über den Inselstaat fegte. Nach Angaben der UN waren über 11 Millionen Menschen vom Sturm betroffen, viele von ihnen sind obdachlos geworden. Sie haben alles, was sie hierfür brauchen, verloren – die Gerätschaften, mit denen sie ihre Felder bestellten, die Boote, mit denen sie auf Fischfang gingen, die Tiere, mit denen sie Geld verdienten, die Fabriken, in denen sie arbeiteten, Traktoren, Fahrzeuge, Fahrräder. Sie haben Familienangehörige und Freunde verloren, nicht jedoch den Glauben und die Hoffnung.

Seit zwei Jahren nun versuchen die Menschen in den betroffenen Gebieten ihre Häuser und Kirchen wieder aufzubauen. Eines von vielen zerstörten Gebäude ist die Kirche „Unsere Liebe Frau der Unbefleckten Empfängnis“ in wie Guiuan in der Diözese Borongan. Guiuan, eine kleine Insel im Osten der Philippinen, wurde als erste von Haiyan getroffen. Hier wurden 5-6 Meter hohe Wellen gemessen. Vom ehemals wunderschönen erhabenen Gotteshausaus aus den 1760er Jahren lassen nur noch Ruinen erahnen. Der Taifun trug mit einem Stoß das Dach ab, zerschlug die Mauern der Kirche. Auch die Innenausstattung wurde dabei zerstört. Es gibt keine Chance, die schöne Kirche wieder aufzubauen. Bischof Lope C. Robredillo entschloss sich daher, eine neue Kirche in einer ähnlichen Architektur wie die alte zu errichten.

„Kirche in Not“ möchte den Bau in Guiuan mit 150.000 Euro unterstützen. Die Kirche wird nicht nur ein Zeichen der Solidarität mit den sehr gläubigen Menschen dort sein, die alles verloren haben. Sie wird sie motivieren, in ihrer Heimatregion zu bleiben und nicht wie so viele nach Manila auszuwandern, wo sie nur das Elend erwartet.

Spendennummer: 329-08-19

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