Jetzt spenden!

Eine Erzdiözese sagt „Danke“!

März 2015
Afrika Motorisierung

Dank Ihnen kann „Kirche in Not“ die laufende Betreuung von 27 katholischen Schulen in der Erzdiözese Monrovia mit einem Auto unterstützen. In der Erzdiözese leben 140,705 Katholiken. Christen machen in Liberia 40% der Gesamtbevölkerung aus (davon 6% Katholiken, 34% Protestanten), Anhänger traditioneller Religionen machen ebenfalls 40% aus, Muslime bilden eine Minderheit von 20%. Monrovia hat eine riesige Ausdehnung (25.000 km2), die Straßen sind nicht asphaltiert und ein robustes Auto ist unerlässlich, um voranzukommen. Erzbischof Lewis Zeigler schreibt, dass die beiden Wagen, die der Erzdiözese zur Verfügung standen, mit über 70.000 Kilometern Gesamtverbrauch und zunehmend teuren Reparaturen längst ausgedient hatten. Ein Auto ist aber gerade für den reibungslosen Ablauf an den 27 katholischen Schulen notwendig. „Jede Schule muss wenigstens fünfmal besucht werden, um eine effektive Beobachtung zu gewährleisten“, so der Erzbischof.

Das neue Auto ermöglicht nicht nur den Transport von Schulinspektoren, sondern auch von Schulmahlzeiten, Büchern und anderen Unterrichtmaterialien für die insgesamt 15, 500 Schüler aus mehrheitlich finanziell schwachen Familien. Liberia erholt sich nur langsam vom wirtschaftlichen Einbruch infolge des jahrelangen Bürgerkriegs von 1989 bis 2003. Zudem wurde die Bevölkerung des Landes durch die Ausbreitung des Ebola Virus zusätzlich geschwächt. Die Seuche hat in Liberia über 6500 Menschen infiziert und mehr als 2500 Menschen das Leben gekostet. Pater Sumo Varfee Molubah, der für die Schulbildung in der Erzdiözese verantwortlich zeichnet, schrieb im November 2014 an „Kirche in Not“: „Die andauernde Krise des raschen Ausbruchs des Ebola Virus hat viele Aktivitäten zum Erliegen gebracht. Wir danken Gott dafür, dass uns das Auto dennoch erreichte.“ Der Schulunterricht wurde aufgrund der Seuche vorübergehend ausgesetzt. Das Auto wird solange sicher verwahrt bis der Unterricht an den Schulen wieder aufgenommen werden kann. Pater Sumo: „Wir schätzen Ihre Unterstützung sehr. Unseren tiefsten Dank an alle Wohltäter von Kirche in Not!“

Spendennummer: 132-08-29

Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

» weiterlesen

KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

» weiterlesen