Jetzt spenden!

Zwei Dorfkapellen

April 2015
Asien Bauhilfe

Vor bald 55 Jahren wurde die Pfarre in Unai von spanischen Jesuiten gegründet. Sie liegt in einem Gebiet der Diözese Baroda im Nordwesten Indiens, in dem Angehörige ethnischer Minderheiten leben. Die Priester, Ordensschwestern und Laienkatecheten arbeiten hart, um den Menschen zur Seite zu stehen. 28 Dörfer gehören der Pfarre inzwischen an. In 24 von ihnen sind die Bewohner bereits getauft, in vier weiteren bereiten sie sich auf die Taufe vor. Obwohl die Kirche hier noch jung ist, ist der Glaube der Menschen stark, und sie beteiligen sich intensiv am Leben der Pfarre.

Die Dörfer haben kleine Kapellen, wo sich die Gläubigen zum Gebet versammeln. Jedoch sind die meisten von ihnen schon um die 30 Jahre alt, und da sie nur aus Lehm, Kuhdung und Bambus errichtet sind, sind sie im Laufe der Zeit baufällig geworden. Die Wände haben Risse, während des Monsuns dringt das Wasser durch die Dächer, und die Fundamente sind schwach. Daher hatte der Pfarrer „Kirche in Not“ darum gebeten, dass wir in zwei der Dörfer dabei helfen, neue Kapellen zu errichten. Unsere Wohltäter haben sich nicht lange bitten lassen, sondern haben 15.000 Euro gespendet. So konnte inzwischen in den Dörfern Mahuvas und Kapadian zwei schöne neue Kapellen eingeweiht werden. In beiden Orten war es ein großes Fest. Die eine Kapelle trägt das Patrozinium „Christus, König der Könige“, die andere „Maria, Mutter des Erlösers“. Der Tag der Einweihung war in beiden Dörfern ein großes Fest mit feierlicher Heiliger Messe, Prozessionen, Eucharistischer Anbetung, mit Rosenkranz und dem Gesang feierlicher Hymnen, aber auch mit einem gemeinsamen Essen. Auch die Bewohner der Nachbardörfer waren eingeladen.

Pfarrer Lazarus D’Souza schreibt: „ Dies war ein unvergessliches Ereignis im Leben der Kinder und auch der älteren Gläubigen des Dorfes. Ihr langgehegter Traum ging in Erfüllung. Gott war gütig zu ihnen. Die Menschen aus dem Dorf haben Gott für seine wunderbaren Taten gepriesen, und sie sind „Kirche in Not“ sehr dankbar für die großzügige Unterstützung“.

Spendennummer: 317-01-19

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen

KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

» weiterlesen