Jetzt spenden!

Messstipendien für 23 Priester im Amazonasgebiet

April 2015
Amerika Mess-Stipendien

Im Amazonasgebiet im Osten Perus liegt das Apostolische Vikariat Yurimaguas. Mit einer Fläche von 70.000 Quadratkilometern ist es wesentlich größer als manche der kleineren europäischen Länder. So haben beispielsweise die Niederlande oder die Schweiz jeweils nur eine Fläche von ca. 41.000 Quadratkilometern. Der größte Teil des Vikariats ist von Urwald bedeckt. Hier leben verschiedene Indianerstämme.

Die Menschen sind arm. Ihre Hütten sind aus Palmblättern gebaut, und die meisten der kleinen Siedlungen sind ausschließlich per Boot erreichbar. Straßen gibt es nicht, und medizinische Versorgung und Bildungsarbeit leisten lediglich die Missionare. Die Frauen kochen das bescheidene Essen mit Holz und bauen in kleinen Gärtchen das Nötigste an. Yucca, Gemüsebananen, manchmal ein bisschen Fisch – davon ernähren sie sich.

Insgesamt leben knapp 2,2 Millionen Menschen im Vikariat Yurimaguas. Von ihnen sind ca. 240.000 katholisch, Sie werden von nur 23 Priestern seelsorglich betreut. Die Priester müssen auf ihren Wegen zu dem Gläubigen unter nicht nur schwersten, sondern oft auch gefährlichen Bedingungen große Strecken überwinden. Das Klima ist schwül und heiß, die Menschen werden von Moskitos zerstochen, die auch Krankheiten übertragen. Aber die Priester lassen sich nicht beirren.

Unsere Wohltäter unterstützen die Priester von Yurimaguas jedes Jahr mit Messstipendien. Im vergangenen Jahr haben unsere Wohltäter mit 8.100 Euro geholfen. Auch in diesem Jahr zählen die Priester auf unsere Hilfe . Der Administrator des Vikariates schreibt im Namen aller Priester, denen wir geholfen haben: „Wir sind Ihnen und unseren Brüdern und Schwestern, die uns helfen, dankbar für dieses Zeichen der Gemeinschaft, das Sie uns stets zeigen, und ich drücke Ihnen den Dank aller Priester des Vikariates aus, und wir beten zu Gott dem Allmächtigen, dass Er Ihnen immer mit Seiner Gnade zuvorkomme und dass die heilige Jungfrau Sie unter ihrem Schutzmantel bergen möge.“

Spendennummer: 34-04-90

SÜDSUDAN: „Ich war bereit für die neue Mission“

Die katholische Kirche begeht den außerordentlichen Monat der Weltmission. Oft geschieht das missionarische Wirken der Kirche unter erschwerten Bedingungen: In Verfolgung, Armut und Krieg. So auch im Südsudan. Hunderttausende Todesopfer, Millionen Geflüchtete – der Bürgerkrieg, der im Jahr 2013 im damals erst zwei Jahre alten afrikanischen Staat Südsudan ausbrach...

» weiterlesen

Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

» weiterlesen