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Eine Kirche im apostolischen Vikariat Jimma-Bonga

Mai 2015
Afrika Bauhilfe

Das Apostolische Vikariat Jimma-Bonga im Westen Äthiopiens ist mit einer Fläche von mehr als 50.000 Quadratkilometern größer als die Niederlande. Ein großer Teil der Bevölkerung besteht aus den Anhängern traditioneller Religionen. Viele von ihnen sind Waldbewohner, Jäger und Sammler. Aber die Zahl der Katholiken steigt. Im Jahr 2010 gab es hier 22.000 katholische Gläubige, aber jedes Jahr werden es mehr. Heute sind es bereits ca. 30.000 Katholiken. Wenn der Bischof in die Pfarreien kommt, um Firmungen zu spenden, nimmt die Reihe der Firmlinge fast kein Ende.

Aber nicht überall ist der katholische Glaube neu. In Araba waren bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts europäische Missionare tätig, die dort eine Missionsstation gründeten und jahrzehntelang segensreich tätig waren. Sie wurden jedoch unter der Diktatur von Mengistu Haile Mariam des Landes verwiesen. Zu dieser Zeit wurden alle Religionen in Äthiopien verfolgt, Gotteshäuser zerstört, das Eigentum der Religionsgemeinschaften konfisziert, Bischöfe, Priester und Gläubige inhaftiert oder sogar getötet. Das Terrorregime zwischen 1974 und 1991 kostete nach Schätzungen von Amnesty International rund 2,5 Millionen Menschen das Leben.

Inzwischen ist es der Kirche gelungen, einen Teil ihres Eigentums wiederzuerlangen, die Gläubigen zu versammeln und das kirchliche Leben wiederaufzubauen. Jedoch gibt es in Araba nur eine kleine Kapelle, die nur aus mit Stroh gedeckten Holzpflöcken besteht und die zu klein für die Gemeinde ist. Genaugenommen ist es nur eine Hütte. Pfarrer Zecharias Dejece und seine Gläubigen wünschen sich ein richtiges Gotteshaus und hoffen auf unsere Hilfe. Der Priester schreibt: „Der Bau eines würdigeren Kirchengebäudes wird einen positiven Einfluss auf das geistliche Leben dieser glaubenseifrigen Christen haben. Gott wird in rechter Weise angebetet und gelobt werden. Das Allerheiligste Sakrament des Altars wird stark verehrt werden, und es wird einen gebührenden Platz im Tabernakel finden. Es wird die Einheit der Christen voranbringen und die gegenseitige Liebe und den Sinn der Zugehörigkeit fördern. Die Kirche wird stärker als Familie Gottes erkennbar sein. In dieser Kirche werden die katholischen Gläubigen sich mit einigem Herzen und Geist versammeln, um zu beten, das Wort Gottes gemeinsam zu hören und die Sakramente zu empfangen.“ Der Pfarrer weiß auch, dass manchmal Menschen sich für den katholischen Glauben interessieren, dann aber von der Kapelle, die einer ärmlichen Hütte gleicht, abgeschreckt werden und nicht mehr wiederkommen. Er hofft, dass in Zukunft viel mehr Menschen den Glauben annehmen und dass auch mehr der bereits Getauften am Leben der Gemeinde teilnehmen werden, vor allem die Jugendlichen. Er freut sich darüber, dass viele Jugendliche bereits in der Kirche aktiv sind, aber er hofft, dass es noch mehr werden. Wir haben 25.000 Euro für den Bau einer neuen Kirche versprochen.

Spendennummer: 118-01-19

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