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Nothilfe für Menschen die vor den Angriffen durch Boko Haram geflohen sind

Juni 2015
Afrika Karitative Hilfe

Die Diözese Maiduguri im Nordosten Nigerias erstreckt sich über einen großen Teil des Gebietes, das am stärksten unter der Gewalt durch die Terrorgruppe Boko Haram zu leiden hat. Die Lebensgrundlage vieler Menschen wurde zerstört, ebenso wie viele kirchliche Gebäude, Schulen und Krankenhäuser. Seit 2009 mussten 80.000 Einwohner der Diözese fliehen. Viele von ihnen konnten nur die Kleidung mitnehmen, die sie am Leib trugen, und mussten all ihr Hab und Gut zurücklassen.

Nach tagelangen Fußmärschen in die Berge oder in andere sicherere Regionen sind sie krank, traumatisiert, erschöpft und haben nichts retten können als das bloße Leben. Andere kamen bei Verwandten unter, die nun ihre beengten Hütten und ihre Armut mit zahlreichen weiteren Familienmitgliedern teilen müssen.

Nur die Kirche kümmert sich wirklich um die entwurzelten Menschen. Wasser, Nahrungsmittel, Unterkünfte, Decken, Moskitonetze, medizinische Versorgung – alles wird dringend gebraucht. „Wir helfen, ohne dass die Konfession eine Rolle spielen würde. Dies ist der Geist gelebter Ökumene“, berichtet Bischof Oliver Dashe Doeme. „Kirche in Not“ hilft dem Bischof mit 45.000 Euro, die dringendsten Nöte zu lindern.

Spendennummer: 141-08-59

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Laut KIRCHE IN NOT-nahen Quellen wird die christliche Bevölkerung im Norden Burkina Fasos von muslimischen Extremisten ausgerottet und aus ihrer Heimat vertrieben. Hitté und Rounga waren die letzten Dörfer, die verlassen wurden, nachdem Terroristen ein Ultimatum gesetzt hatten: Die Bewohner mussten entweder konvertieren oder ihre Häuser aufgeben.

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