Jetzt spenden!

Hilfe bei der Ausstattung des „Kleinen Seminars“ im Apostolischen Vikariat Chaco

Juli 2015
Amerika Theologische Ausbildung

Das Apostolische Vikariat Chaco im Westen Paraguays umfasst eine Fläche, die mit 96.000 Quadratkilometern größer ist als Österreich, aber mit einer Bevölkerung von nicht einmal 30.000 Einwohnern nur extrem dünn besiedelt ist. Viele Wege sind schlecht, manche sind in der Regenzeit nicht benutzbar.

Die meisten Menschen, die hier leben, gehören indigenen Bevölkerungsgruppen an. Die Gegend ist von Armut und Arbeitslosigkeit geprägt, und vor allem die Jugend hat kaum eine Perspektive. Viele Jugendliche schließen die Schule nicht ab. Arbeitsplätze gibt es kaum, aber die meisten Familien verfügen auch nicht über eigenen Landbesitz, der sie ernähren könnte. So sind viele gezwungen, in andere Landesteile abzuwandern.

Die Kirche beobachtet mit Sorge aber auch einen innerlichen Wandel. Die „klassischen“ Institutionen wie die Familie sind auch hier in einer tiefen Krise, und die Eltern sind oft nicht in der Lage, ihre jugendlichen Kinder zu begleiten. Die Jugendlichen suchen daher Sinn und Orientierung außerhalb der Familien. Dabei besteht die Gefahr, dass sie in Banden oder an irgendwelche schädlichen Ideologien geraten.

Bischof Gabriel Escobar Ayala möchte mehr tun, um die Jugendlichen begleiten und unterstützen zu können. Vor allem möchte er die Jugendlichen in ihrer Entscheidung für den Glauben fördern, denn ein fester Halt in der Religion bedeutet auch ein sicheres Fundament für das zukünftige Leben. Außerdem gibt es Jugendliche, die gern Priester werden oder in einen Orden eintreten möchten. Bislang können diese nicht systematisch und intensiv betreut und begleitet werden. Der Bischof möchte daher einen Ort in der Art eines „Kleinen Seminars“ einrichten, wo die Jugendlichen systematisch lernen und geistlich begleitet werden können. Außerdem sollen dort Berufungsworkshops und Besinnungstage stattfinden und die Möglichkeit zu Gesprächen bestehen. Es sollen auch junge Leute zu Gruppenleitern für ihre Gemeinden ausgebildet werden. Dies ist nicht nur eine Bereicherung für die kirchliche Jugendarbeit vor Ort, sondern dadurch erwerben die Jugendlichen auch wertvolle Erfahrungen und Kenntnisse, die sie später einmal in einem Beruf und in ihren Familien einbringen können. Sie wachsen auf diese Weise immer mehr in eine verantwortungsvolle Aufgabe hinein. „Kirche in Not“ hilft mit 10.270 Euro bei der Ausstattung dieses „Kleinen Seminars“.

Spendennummer: 233-08-49

Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

» weiterlesen

Red Wednesday - Tausende Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der bedrohten und verfolgen Christen aufmerksam zu machen

Um auf das Schicksal von Millionen verfolgter und bedrohter  Christen weltweit aufmerksam zu machen, wurden im Rahmen der weltweiten Aktion „Red Wednesday“ in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern berühmte, öffentliche Gebäude und Kirchen blutrot angestrahlt. Die Events in diesem Jahr finden auf vier Kontinenten statt.  Den Anfang machte...

» weiterlesen