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Ein Auto für Schwestern in einem unterentwickelten Gebiet in Nordostindien

August 2015
Asien Motorisierung

Seit mehr als 50 Jahren sind Missionsschwestern von Maria, der Hilfe der Christen in Nordostindien tätig, dem ärmstenTeil Indiens, wo viele ethnische Minderheiten leben. Die einheimische Kongregation, die 1942 im Bundesstaat Assam gegründet wurde, hat viele Aufgaben: Die Schwestern kümmern sich vor allem um Frauen und junge Mädchen, die oft Opfer von Gewalt und sogar Menschenhandel werden. Sie unterrichten zudem die Kinder in Dorfschulen und richten Internate ein, damit die Kinder aus weit abgelegenen Dörfern die Möglichkeit haben, in die Schule zu gehen. Sie betreiben „mobile Kliniken“, mit denen sie in die Dörfer gehen und die Kranken behandeln können. Sie betreuen alte Menschen, Waisen, Straßenkinder und Behinderte, pflegen Kranke und tun zudem ihren Dienst in der Glaubensunterweisung.

Die zweiälteste Missionsstation des Ordens liegt in Golaghat in der Diözese Dibrugarh. Hier sind die Schwestern bereits seit über 50 Jahren tätig. Die Missionsstation hat 33 Außenstationen mit insgesamt 8000 Katholiken. Neun Schwestern sind hier tätig. Mit Ausnahme der ältesten, die bereits 87 Jahre alt ist, mussten alle Schwestern bis vor kurzem zu Fuß in die oft weit entfernten Dörfer laufen, um dort ihren Dienst zu tun. Dies kostete jedoch viel Zeit und Kraft, und einige der Schwestern leiden zudem an verschiedenen Krankheiten, die diese langen Fußmärsche immer schwieriger machten. Außerdem sind die Wege gefährlich: In der Dämmerung kommen oft wilde Elefanten in die Nähe der Dörfer. Die Schwestern hatten „Kirche in Not“ daher um Hilfe beim Erwerb eines Fahrzeugs gebeten. Unsere Wohltäter haben ihnen mit 8.000 Euro geholfen.

Schwester Mary Sebastian schreibt uns: „Die Schwestern waren von Freude überwältigt als ich ihnen die gute Nachricht von Ihnen überbrachte. Danke! Wir wissen nicht, wie wir Ihnen allen gegenüber unsere Freude zum Ausdruck bringen sollen. Natürlich haben wir Ihnen unsere Gebet versprochen, und dieses Versprechen erfüllen wir. Freitags haben wir Anbetung des Allerheiligsten Sakraments, die wir für jeden einzelnen von Ihnen darbringen.“

Spendennummer: 317-05-29

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

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