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Hilfe für die katechetischen Zentren in Homs, Hama und Yabroud

August 2015
Asien Theologische Ausbildung


Homs liegt im Westen Syriens, nur 162 Kilometer von Damaskus entfernt. Die Stadt war vor dem Bürgerkrieg zusammen mit bedeutenderen Stadt Aleppo ein Hauptindustriezentrum des Landes. Die Altstadt von Homs war einst eine Perle, und die Menschen der verschiedenen Religionsgemeinschaften lebten friedlich zusammen. Im März 2011 eskalierte die Situation jedoch, als es zu Protesten gegen den Gouverneur kam. Am Karfreitag wurden Blockaden errichtet, um Demonstranten daran zu hindern, frei durch die Straßen zu ziehen, und kurz darauf wurden in Homs sieben Demonstranten durch Schüsse getötet. An diesem einen Tag wurden in ganz Syrien offenbar mehr als tausend Demonstranten getötet.

In dem blutigen Bürgerkrieg, der darauf folgte und der nun schon vier Jahre dauert, wurde Homs zum Zentrum der Kämpfe zwischen den Rebellen und den Regierungstruppen. Pater Andrzej Halemba, der Nahostverantwortliche von „Kirche in Not“ sagt: „Homs wurde zu einer wahren Hölle, die Stadt erlebte Tag für Tag heftige Gefechte mit Opfern auf beiden Seiten. Homs wurde zu einem blutigen Schlachtfeld, das viele mit der Schlacht um Stalingrad verglichen haben.“

Im Mai 2014 kapitulierte die Opposition. Als Tausende Menschen, die zwei Jahre zuvor aus der der syrischen „Hauptstadt der Revolution“ geflohen waren, in ihre Häuser zurückkehrten, sahen sie die apokalyptische Zerstörung, die ihrer Stadt zugefügt worden war: ausgebrannte Gebäude, von denen nur noch die Außenwände stehen, viele Gebäude, von denen nur noch Staub und verbogenes Metall übriggeblieben waren, überall Schutt und die verbrannten Skelette von Autos.“

Der griechisch-melkitische Erzbischof von Homs, Hama und Yabroud, Mgr. Jean Abdo Arbach bemüht sich stark darum, trotz des Bürgerkrieges die pastorale Arbeit in der Diözese fortzusetzen. Er ist sehr darum bemüht, den Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, im Glauben zu wachsen und den Erwachsenen zu helfen, den vielen Herausforderungen, die sich ihrem Glauben heute in Syrien stellen, zu begegnen. Denn er weiß: Dies ist die Basis für eine bessere Zukunft.

Einige der katechetischen Zentren der Diözese wurden durch Bombardierungen zerstört, andere wurden geplündert und haben ihre gesamte Ausstattung verloren. Es gibt auch noch zehn Zentren, in denen der Betrieb weitergeht, und die Zahlen der Teilnehmer reichen von 480 in Yabroud bis 100 in Kara. Im Moment gibt es dreimal wöchentlich dreistündigen Unterricht. Insgesamt sind es 3300 Jugendliche und 350 Lehrer. Die Katecheten und Priester unterrichten ehrenamtlich. Jedes Zentrum steht unter der Verantwortung des Pfarrers, dem Ordensfrauen helfen.

Bischof Arbach bittet um Hilfe um die Gebäude instandzusetzen, sie wieder mit Unterrichtsmaterial auszustatten und den Unterricht stattfinden lassen zu können. Wir helfen mit 70.000 Euro.

Spendennummer: 398-08-39

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