Jetzt spenden!

Ein Solarstromsystems für eine Pfarrei, die keinen Strom hat

September 2015
Amerika Bauhilfe

Haiti gehört zu den am wenigsten entwickelten Ländern weltweit, mit einer instabilen politischen Lage. Nur langsam erholt es sich von dem schweren Erdbeben, das 2010 die Inseln verwüstete. In vielen Teilen ist die Infrastruktur noch nicht hergestellt, viel noch nicht aufgebaut, die Stromversorgung lückenhaft. Auch in Marmelade, 32 km südlich der Hafenstadt Cap-Haïtien, ist elektrisches Licht rar. Wenn für Haiti generell Elektrizität ein Luxus darstellt, so ist es für die etwa 30.000 Bewohner von Marmelade erst recht unvorstellbar. Marmelade ist extrem arm. Die Bevölkerung hält sich mehr schlecht als recht mit Landwirtschaft und Viehhaltung über Wasser.

Seit September 2013 betreut Pater Méhu Charles Joseph die katholische Gemeinde “Maria Empfängnis” im Stadtteil Platon. Der Betrieb der Pfarrei ist aber nur eingeschränkt möglich, denn es fehlt an elektrischem Licht. Es fehle bei den Morgenmessen und abendlichen Veranstaltungen in der Gemeinde, so Pfarrer Méhu. Er bittet „Kirche in Not“ um Hilfe bei der Anschaffung eines Solarstromsystems, das eine zuverlässige 24-stündige Versorgung mit elektrischer Energie gewährleistet. Es werde nicht nur die Gottesdienste und Abendveranstaltungen ermöglichen, sondern auch das Leben vieler Schüler erheblich einfacher machen, die bei Anbruch der Dunkelheit lernen müssen. „Wir sind uns der Bedeutsamkeit und des Wertes von Licht bewusst, es ist nicht umsonst Synonym für das Leben“, schreibt der Priester in seinem Antrag an das Hilfswerk. “Kirche in Not” möchte mit 26.000 Euro zur Anschaffung von Solarmodulen beitragen.

Spendennummer: 224-01-19

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen