Jetzt spenden!

Messstipendien für die Priester, die am Priesterseminar von Ggaba unterrichten

November 2015
Afrika Mess-Stipendien

Eine heilige Messe in einem bestimmten Anliegen oder für die Seele eines Verstorbenen feiern zu lassen, hat bereits eine lange Tradition. Die Gabe, die die Gläubigen dem Priester dafür geben, ist keine „Bezahlung“, sondern ist eine Geste der Liebe und der Dankbarkeit gegenüber demjenigen, der durch die Wandlungsworte das Opfer Jesu Christi auf dem Altar neu vollzieht. Zugleich hilft diese Gabe auch bedürftigen Priestern, die kaum andere Einkünfte haben.

Vor allem Priester die an Seminaren lehren, sind dankbar für Messstipendien, denn in vielen Ländern verdienen sie zu wenig, um ihren Lebensunterhalt davon bestreiten zu können. So verdient ein weltlicher Universitätsprofessor beispielsweise in Uganda ca. 1500 Dollar, während ein Dozent an einem Priesterseminar nur 150 Dollar erhält, was kaum für die notwendigsten Dinge ausreicht.

Die Priester, die für Ausbildung der zukünftigen Priester zuständig sind, tragen eine hohe Verantwortung. Ihre Arbeit erfordert große Sorgfalt und ein Engagement, das über die reine Wissensvermittlung hinausgeht. Neben der akademischen Ausbildung ist es notwendig, die Seminaristen auch in ihrer geistlichen und menschlichen Formung zu unterstützen. An eine Nebentätigkeit in einer Pfarrei, wo die Gläubigen sie – wenn auch in bescheidenem Umfang unterstützen – könnten, ist oft nicht zu denken. So sind die Ausbilder der zukünftigen Priester auf Messstipendien aus dem Ausland angewiesen.

In Uganda steigt die Zahl der Berufungen. Die Seminare platzen nahezu aus allen Nähten. Am Nationalseminar St. Maria in Ggaba in der Erzdiözese Kampala werden die Seminaristen von 16 Priestern betreut und unterrichtet. Wir helfen ihnen in diesem Jahr mit Messstipendien für 19.200 Euro, das heißt, jeder von ihnen erhält 1200 Euro für das ganze Jahr.

Spendennummer: 158-04-masses

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen

KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

» weiterlesen