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Bau der Pfarrkirche „Sankt Johannes Paul II.“ in Reparto Bahia

November 2015
Amerika Bauhilfe

In diesem Monat September bereist Papst Franziskus die Karibikinsel Kuba. Dass mit ihm nun der dritte Papst in Folge dieses Land besucht, wird von den kubanischen Bischöfen und den Gläubigen als großes Geschenk des Heiligen Geistes und der Kirche betrachtet, ist doch jeder Besuch des Heiligen Vaters ein Hoffnungszeichen dafür, dass Änderungen möglich sind.

So war es bereits im Vorfeld der Reise, die Papst Johannes Paul II. im Jahr 1998 nach Kuba unternommen hatte, war seitens des Staates ein gewisses Entgegenkommen gegenüber der Katholischen Kirche zu erkennen gewesen. So wurden beispielsweise mehr Prozessionen und andere religiöse Veranstaltungen genehmigt. Auch für den Papstbesuch selbst hatte die Regierung der Kirche logistische Unterstützung geleistet. Somit hatte sich die Lage der Kirche in dem seit mehr als einem halben Jahrhundert sozialistisch regierten Land durchaus verbessert.

Man darf es jedoch als Sensation ansehen, dass der kubanische Staatspräsident Raul Castro im vergangenen Jahr der Katholischen Kirche ein Grundstück geschenkt hat, auf dem eine Kirche zu Ehren des heiligen Papstes Johannes Paul II. entstehen soll.

Das Grundstück liegt in Reparto Bahia, einem Stadtteil im Osten der kubanischen Hauptstadt Havanna. Schon seit vielen Jahren treffen sich hier sonntags mehr als einhundert Gläubige zur Heiligen Messe. Der Ort ihrer Zusammenkunft trägt den verheißungsvollen Namen „Casa de Misión“, der übersetzt „Haus der Mission“ bedeutet. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch lediglich um einen heruntergekommen Schuppen.

Die Kirche, die nun errichtet werden soll, wird außer dem Hauptschiff auch eine Anbetungskapelle haben. Überdies wird eine offene Halle entstehen, die als Raum für verschiedene Veranstaltungen dienen wird. „Kirche in Not“ unterstützt den Bau mit 45.000 Euro.

Spendennummer: 216-01-19

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