Jetzt spenden!

Reparatur des Daches eines von Schwestern geführten Kinderheimes

November 2015
Asien Bauhilfe

Die Stadt Kapshagay hat ca. 57.000 Einwohner und liegt einige Autostunden von der Hauptstadt Almaty entfernt. 2001 gründete ein italienischer Priester hier eine Art katholisches Zentrum. Er baute eine Kirche am Stadtrand und erwarb einige Häuser. Dort haben sich Schwestern angesiedelt, die Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen aufnahmen. Rund um das Zentrum hat sich eine katholische Gemeinde gebildet. Die Zahl der Gottesdienstbesucher, die aus der Stadt kommen, steigt.

Die rund 60 Kinder, die von den Schwestern betreut werden, haben Schlimmes durchgemacht. Die Mutter ist tot oder ist mit einem anderen Mann auf und davongegangen, der Vater ist Alkoholiker, arbeitet weit entfernt auf Montage oder ist abgehauen. Manche Eltern leben auch auf der Straße, andere sind drogenabhängig. Die siebenjährige Ola wurde, bevor sie zu den Schwestern kam, von älteren Jungen aus der Nachbarschaft vergewaltigt. Ihr Vater wusste davon, aber befahl ihr, niemandem etwas davon zu sagen. Die Zwillinge Rima und Ina, ebenfalls sieben Jahre alt, sagen: „Papa hat Mama mit dem Beil gejagt“. Die kleine Ania hat auf der Straße gelebt, bevor sie zu den Schwestern kam.

Die Kinder erleben hier zum ersten Mal in ihrem Leben Geborgenheit, Fürsorge und ein geregeltes Leben, das dem in einer Familie gleicht. Sie spielen, lernen, beten gemeinsam, und manchmal machen sie schöne Ausflüge. Da das Zentrum an einem See liegt, können die Kleinen die Schönheit der Natur zudem nahezu vor der Haustür erleben. Das ist eine kostbare Erfahrung für Kinder, die oft nur Elend und Unordnung kennengelernt haben.

Manche der ehemaligen Zöglinge der Schwestern haben inzwischen selbst schon eine eigene Familie. Sie sind noch immer mit dem Zentrum und der Kirchengemeinde verbunden und helfen, wo sie können.

Eines der sechs Häuser, in dem die Kinder mit den Schwestern leben, braucht nun dringend ein neues Dach. „Kirche in Not“ hilft mit 20.000 Euro.

Spendennummer: 351-05-19

22. August: UN-Gedenktag für Opfer religiöser Verfolgung - Ein wichtiger Schritt, dem Taten folgen müssen

„Der neue Gedenktag für die Opfer religiöser Verfolgung ist ein wichtiger Schritt, um verfolgten Christen künftig mehr Gehör zu verschaffen“, resümiert Dr. Thomas Heine-Geldern. Der Geschäftsführende Präsident des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ zeigt sich zufrieden, dass in diesem Jahr der 22. August erstmals als „Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer...

» weiterlesen

Papst segnet 6000 Rosenkränze für Kriegsopfer in Syrien

Auftakt zu geistlicher Initiative von KIRCHE IN NOT. Am 15. August, dem Festtag Mariä Himmelfahrt, hat Papst Franziskus beim Angelusgebet auf dem Petersplatz 6000 Rosenkränze für Syrien gesegnet. Sie werden nun Menschen überreicht, deren Angehörige im Syrienkrieg entführt oder getötet wurden. Das ist Teil einer ökumenischen Initiative des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche...

» weiterlesen