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Existenzhilfe für die acht Karmelitinnen in Sarajewo

November 2015
Europa Existenzhilfe

Acht Schwestern leben in dem Karmelitinnenkloster von Stup, einem Stadtteil der bosnischen Hauptstadt Sarajewo. Sie führen dort ein Leben in beschaulichem Gebet und Armut. Vinko Kardinal Puljic, der Erzbischof von Sarajewo, ist froh über die Anwesenheit der kontemplativen Schwestern, die er als „Zeichen für Christen wie für Muslime“ betrachtet.

Dennoch: Sofort nach seiner Gründung wurde das Kloster durch den Krieg zerstört. Denn das Kloster liegt in der Nähe des Flughafens, und die Frontlinie verlief unweit des Klosters. Die Schwestern, die gerade erst eingezogen waren und die noch nicht einmal ihre Koffer ausgepackt hatten, mussten fliehen.

Im Jahr 2000, fünf Jahre nach Kriegsende, konnten sie wieder in ihr mit der Hilfe von „Kirche in Not“ wiederaufgebautes Kloster zurückkehren. Der Wiederaufbau entsprach dem ausdrücklichen Wunsch Papst Johannes Pauls II., der gerade in dem vom Krieg so schwer verwundeten Land einen Ort die Notwendigkeit sah, dass kontemplative Schwestern sich hier ganz dem Gebet für den Frieden und die Versöhnung widmen.

Die jüngste Schwester ist 37 Jahre alt, die älteste 75. In diesem Jahr unterstützen wir die acht Schwestern mit insgesamt 2400 Euro, um damit einen Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt zu leisten.

Spendennummer: 444-06-39

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