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Renovierung des Daches der Unbeschuhten Karmelitinnen

Dezember 2015
Europa Bauhilfe

Tschechien stellt das Land Europas dar, in dem der Atheismus am meisten verbreitet ist. Dennoch ist nach der politischen Wende das Ordensleben wieder aufgelebt. Ein Beispiel sind die Unbeschuhten Karmelitinnen in Prag, deren Kloster auf eine lange Geschichte zurückschauen darf, die durch den Kommunismus brutal unterbrochen wurde. Bereits knapp hundert Jahre, nachdem die heilige Teresa von Avila im Jahr 1562 den ersten Karmel gegründet hatte, entstand in Prag in der Nähe der Burg das erste Karmelitinnenkloster auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik. Bis 1950 beteten und arbeiteten hier die Schwestern — bis sie gewaltsam vertrieben und zur Zwangsarbeit in der Fabrik verurteilt wurden.

Den politischen Umschwung 1989 erlebten nur fünf dieser Schwestern. Doch durch die Gnade Gottes und sicherlich auch durch ihr mutiges Lebens- und Glaubenszeugnis schlossen sich ihnen junge Frauen an. Die Schwestern führen ein strenges Leben in Gebet und Betrachtung. Für ihren Lebensunterhalt stellen sie religiöse Kunstgegenstände her, die sie in einem Laden verkaufen. Ihre männlichen Mitbrüder in Prag leiten nur unweit von ihnen das weltberühmte Heiligtum des Gnadenreichen Prager Jesuskindes, das von Gläubigen aus der ganzen Welt verehrt wird. Auch Papst Benedikt XVI. besuchte das als wundertätig verehrte Jesuskind bei seinem Besuch in Prag im September 2009.

Aber auch noch 25 Jahre nach der Wende stehen die Klöster in Tschechien vor zahlreichen Herausforderungen, und es gibt noch weitaus mehr zu tun, als man es von außen erkennen kann. So haben uns die Karmelitinnen um Hilfe für die Renovierung des Daches von ihrem Klosters und ihrer Kirche gebeten. Wir haben 15.000 Euro versprochen.

Spendennummer: 430-06-19

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