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Nothilfe für Flüchtlinge in Bangui

Jänner 2016
Afrika Existenzhilfe

Nachdem es so ausgesehen hatte, als habe sich die Lage in der Zentralafrikanischen Republik in den vergangenen Monaten ein wenig stabilisiert, kam es am 26. September wieder zu schweren Unruhen in der Hauptstadt Bangui. Mehr als 40 Menschen wurden getötet, es kam zu zahlreichen Plünderungen, und eine Kirche wurde niedergebrannt. Zudem wurden 800 Häftlinge aus einem Gefängnis befreit, darunter auch viele Rebellen. 40.000 Menschen flüchteten vor der Gewalt in die Klöster, Pfarreien und auf das Gelände des Flughafens, wo sich bereits seit zwei Jahren Zigtausende Flüchtlinge aufhalten. Die Lage wird dadurch erschwert, dass die Einrichtungen zahlreicher humanitäre Organisationen geplündert wurden, darunter auch die Caritas, deren Mitarbeiter sich nun zudem ebenfalls unter den Flüchtlingen befinden.

Die Menschen sind nun dringend auf Hilfe angewiesen. Christine du Coudray, die Afrika-Verantwortliche von „Kirche in Not“, sagt: „Mehr denn je braucht dieses Land unser Gebet, unsere Hilfe und unsere Aufmerksamkeit.“ Eigentlich sollten im Oktober Wahlen stattfinden. Außerdem will Papst Franziskus das Land am 29. und 30. November besuchen. Dies waren eigentlich Hoffnungszeichen für eine bessere und friedlichere Zukunft gewesen. Du Coudray meint dazu: „Wir hoffen und beten, dass diese Hoffnung nicht zunichte gemacht wird. Es muss alles nur Mögliche getan werden, damit das Land nicht wieder in einer Spirale der Gewalt und des Chaos versinkt.“

Erzbischof Dieudonné Nzapalainga von Bangui, der Vorsitzende der Zentralafrikanischen Bischofskonferenz und Caritaspräsident des Landes, besucht die zahlreichen Flüchtlingslager und versucht, dort mit Lebensmitteln zumindest die nötigste Hilfe zu leisten. „Kirche in Not“ hilft ihm mit 112.000 Euro.

Spendennummer: 142-09-59

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