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Ein Zentrum für Menschen vom indigenen Stamm der T´schimanes

Jänner 2016
Amerika Bauhilfe

Immer wieder spricht Papst Franziskus von der Notwendigkeit, an die “Peripherie” zu gehen, in die Gebiete, die vergessen und vernachlässigt sind und die außerhalb der öffentlichen Aufmerksamkeit liegen. Ein solches Randgebiet ist das Apostolische Vikariat Reyes, das im tropischen Teil Boliviens liegt. Hier leben Menschen vom indigenen Stamm der T´schimanes. Sie leben vom Fischfang, von der Jagd und von dem, was im Urwald wächst. Sie werden betreut von fünf Schwestern von der Kongregation der „Hermanas Lauritas“, die die Menschen in den schwer zugänglichen Siedlungen am Rande des Urwalds sogar per Boot besuchen, um ihnen Hilfe zu bringen.

Traditionell leben die T’schimanes im Urwald, aber die Umweltverschmutzung, die Rodung der Wälder und der Klimawandel zwingen sie immer häufiger dazu, den Dschungel zu verlassen. Sie suchen nun beispielsweise in der Kleinstadt San Borja neue Möglichkeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihre Familien zu ernähren. Dies ist nicht einfach, denn die Menschen sind auf diesen radikalen Wandel der Lebensweise nicht vorbereitet. Die örtliche Pfarrei versucht, ihnen in jeder Hinsicht zu helfen: mit Bildung, Seelsorge, konkreter Hilfe.

Sie möchte nun ein Zentrum für die T’schimanes einrichten, wo die Menschen lernen können, sich auf die neue Lebensweise einzustellen, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sie können dort Beratung und medizinische Behandlung in Anspruch nehmen, Sprachkurse besuchen, da sie in der Regel nur die Sprache ihres Stammes, nicht aber Spanisch sprechen, was die Arbeitssuche erschwert, sie können Fertigkeiten erlernen, die nützlich für einen Beruf sind, und natürlich werden sie auch seelsorglich betreut. Sie sollen vor allem verstehen, dass sie, die oft diskriminiert werden, als Kinder Gottes eine hohe Würde haben.

„Kirche in Not“ hilft mit 17.600 Euro bei der Errichtung dieses Zentrums.

Spendennummer: 211-01-19

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