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Nothilfe für Opfer eines Bombenattentates auf eine Kirche in Lahore

Februar 2016
Asien Karitative Hilfe

Am 15. März 2015 explodierten in Youhanabad, einem christlichen Stadtviertel von Lahore, zwei Bomben. Die Anschläge wurden nahezu zeitgleich vor einer katholischen und einer protestantischen Kirche verübt. Es war Sonntagvormittag. In beiden Gotteshäusern hatten sich Hunderte Menschen zum Gottesdienst versammelt. In dem Stadtteil leben ca. 35.000 Christen, und es gibt hier mehrere kirchliche Einrichtungen, so dass Priesterseminar, eine technische Schule der Salesianer und mehrere Klöster.

Bei den Anschlägen kamen knapp zwanzig Menschen ums Leben, achtzig wurden verletzt. Dass in der katholischen St. Johannes-Kirche nicht mehr Menschen getötet wurden, ist dem beherzten Eingreifen eines zwanzigjährigen jungen Mannes zu verdanken, der sich freiwillig für den Wachdienstgemeldet hatte. Ihm war der Selbstmordattentäter, der einen Sprengstoffgürtel unter seiner Kleidung trug, bereits draußen vor der Kirche aufgefallen. Es gelang ihm, den Mann niederzuringen. Dieser sprengte sich daraufhin in die Luft, ohne in das Innere der Kirche eingedrungen zu sein. Der Jugendliche wurde dabei getötet, er rettete aber zahlreiche Menschenleben, denn in der Kirche hielten sich sechshundert Menschen auf.

„Kirche in Not“ hilft mit 20.000 Euro den Opfern der Anschläge: den Verletzten und den Angehörigen derjenigen, die ums Leben gekommen sind. Es soll eine Geste der Solidarität sein, um die schlimmste Not zu lindern und Hoffnung zu geben.

Spendennummer: 328-00-59

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