Jetzt spenden!

Nothilfe für Opfer eines Bombenattentates auf eine Kirche in Lahore

Februar 2016
Asien Karitative Hilfe

Am 15. März 2015 explodierten in Youhanabad, einem christlichen Stadtviertel von Lahore, zwei Bomben. Die Anschläge wurden nahezu zeitgleich vor einer katholischen und einer protestantischen Kirche verübt. Es war Sonntagvormittag. In beiden Gotteshäusern hatten sich Hunderte Menschen zum Gottesdienst versammelt. In dem Stadtteil leben ca. 35.000 Christen, und es gibt hier mehrere kirchliche Einrichtungen, so dass Priesterseminar, eine technische Schule der Salesianer und mehrere Klöster.

Bei den Anschlägen kamen knapp zwanzig Menschen ums Leben, achtzig wurden verletzt. Dass in der katholischen St. Johannes-Kirche nicht mehr Menschen getötet wurden, ist dem beherzten Eingreifen eines zwanzigjährigen jungen Mannes zu verdanken, der sich freiwillig für den Wachdienstgemeldet hatte. Ihm war der Selbstmordattentäter, der einen Sprengstoffgürtel unter seiner Kleidung trug, bereits draußen vor der Kirche aufgefallen. Es gelang ihm, den Mann niederzuringen. Dieser sprengte sich daraufhin in die Luft, ohne in das Innere der Kirche eingedrungen zu sein. Der Jugendliche wurde dabei getötet, er rettete aber zahlreiche Menschenleben, denn in der Kirche hielten sich sechshundert Menschen auf.

„Kirche in Not“ hilft mit 20.000 Euro den Opfern der Anschläge: den Verletzten und den Angehörigen derjenigen, die ums Leben gekommen sind. Es soll eine Geste der Solidarität sein, um die schlimmste Not zu lindern und Hoffnung zu geben.

Spendennummer: 328-00-59

Neuer Präsident bei KIRCHE IN NOT - Österreich

Der Unternehmer und Jurist Dr. Michael Spallart wird neuer Vorstandsvorsitzender von „Kirche in Not-Österreich“. Seit 1. Dezember 2019 hat Dr. Michael Spallart die ehrenamtliche Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden (Präsident) von „Kirche in Not – Österreich“ übernommen. Er folgt damit Dr. Thomas Heine-Geldern nach, der sich als...

» weiterlesen

Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

» weiterlesen