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Existenzhilfe für Ordensschwestern

Februar 2016
Europa Existenzhilfe

Katholiken bilden nur eine kleine Minderheit der rund 7,3 Millionen Menschen zählenden Bevölkerung von Bulgarien. Nur rund 80.000 katholische Gläubige leben in dem südosteuropäischen Land. Als katholischer Priester oder als Ordensfrau braucht man viel Geduld. Wer hier große Erfolge erwartet, ist hier falsch. „Wir arbeiten für die kommenden Generationen“, sagen die Priester und Schwestern übereinstimmend.

In den Orten Zitnitza und Rakovski in der Diözese Plowdiw im Süden Bulgariens sind fünf Schwestern der Franziskanermissionarinnen vom Heiligsten Herzen tätig. Die Kongregation wurde im 19. Jahrhundert in Italien gegründet und ist heute in 20 Ländern in Europa, Afrika, Asien und Amerika tätig. Die Schwestern verkünden das Evangelium durch ihren Dienst an den Armen.

In Zitnitza und Rakovski helfen die Ordensfrauen älteren und kranken Menschen und machen Hausbesuche, wenn der Priester nicht kommen kann. Sie erteilen. Katechese und sind im Religionsunterricht in den Schulen tätig.

Obwohl Bulgarien Mitglied der EU ist, lebt ein Fünftel der Bevölkerung in Armut. So haben die Schwestern in ihrem Dienst an den Notleidenden viel zu tun. Aber auch sie selbst sind auf Hilfe angewiesen, denn die Lebenshaltungskosten steigen ständig.

„Kirche in Not“ hilft den Schwestern jedes Jahr, damit sie über die Runden kommen. Auch in diesem Jahr haben die Ordensfrauen wieder um Hilfe gebeten. Schwester Francoise schreibt: „Im Namen meiner Mitschwestern klopfe ich wieder an Ihre Tür und bitte um ein bisschen Hilfe, damit wir unseren Dienst am Volk Gottes, unseren und Ihren Brüdern und Schwestern, fortsetzen können. “
Wir helfen ihnen mit 1.500 Euro.

Spendennummer: 433-05-39

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