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Bau des Chores des Karmelitinnenklosters in Nenshat

März 2016
Europa Bauhilfe

Im Februar 2003 wurde in Nenshat der "Karmel von der Heiligen Familie und vom Heiligen Michael" eingeweiht. Es ist das erste Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen in Albanien.

Bischof Dodë Gjergji, der damals Apostolischer Administrator der Diözese Sapa war, in der das Kloster liegt, wollte die Karmelitinnen nach Albanien holen. Er sagte anlässlich der Gründung des Klosters: „Gott wollte dieses Kloster, die Schwestern haben zugesagt und Wohltäter haben geholfen, viele Gläubige aus der Region haben zur Entstehung tätig beigetragen, und für mich ist der heutige Tag ein Tag der Freude." Die sechs Karmelitinnen – vier Kroatinnen und zwei Albanerinnen -, mit denen das Kloster gegründet wurde, kamen aus verschiedenen kroatischen Klöstern. „Kirche in Not“ hatte die Entstehung des Klosters mit 100.000 Euro unterstützt. Schwester Veronika-Anna war eine der „Pionierinnen“ des neuen Klosters. Sie sagte damals: „Als ich hier ankam, spürte ich sofort, dass hier ein Karmel gebraucht wird. Wir konnten diesem Land etwas Geistliches schenken, das es bis dahin weder sehen noch hören konnte. Alles, was mit der Kirche zu tun hatte, war verboten. Die Kirche auch nur zu erwähnen, konnte ins Gefängnis führen. Priester wurden ermordet und Schwestern vertrieben. Daher ist unsere Präsenz für die Menschen ein großes Geschenk, und für mich persönlich ist es wirklich ein Segen, dieser einzigartigen Nation das Licht bringen zu dürfen.“

Die Schwestern haben noch nicht alle Bauarbeiten an ihrem Kloster beenden können. So müssen sie beispielsweise noch den Chor in ihrer Kirche ausbauen. Da sie ihr Leben in der Abgeschiedenheit der Klausur verbringen, ist es notwendig, dass sie auch in der Kirche einen abgetrennten Bereich haben, wo sie vor neugierigen Blicken geschützt sind und sie während der Stundengebete und der heiligen Messe ihre Klausur wahren können. Dies wird immer wichtiger, da das Kloster immer mehr Besucher anzieht. Da die Klausur ein wesentliches Element des kontemplativen Lebens ist, hilft „Kirche in Not“ mit 15.000 Euro beim Ausbau des Chores.

Spendennummer: 32-06-19

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