Jetzt spenden!

Eine Kapelle für die „Kleinen Schwestern vom Lamm“

April 2016
Amerika Bauhilfe

Die „Kleinen Schwestern vom Lamm“ sind ein neues Institut, das 1983 in Frankreich gegründet wurde. Obwohl es erst seit 33 Jahren besteht, gehören ihm bereits 120 Schwestern an, die in zehn Ländern aktiv sind. Sie orientieren sich an dem franziskanischen und dominikanischen Vorbild und leben ein halbkontemplatives Leben, das heißt, ein großer Teil ihres Charismas besteht in Anbetung und Betrachtung, aber zugleich folgen sie auch Jesus, der durch Galiläa zog, um die „verlorenen Schafe“ zu suchen. So widmen auch sie sich dem Dienst an den Menschen.

1996 eröffneten sie ein Haus in Buenos Aires. Dort kümmern sich die Schwestern um Kinder und Familien, die auf der Straße leben. Sie nehmen Arme auf und bieten Studierenden der benachbarten Universitäten ein geistliches Zuhause. Ihr Kloster besteht aus einem einstöckigen Wohngebäude, in dem zwei umgebaute Räume als kleine Kapelle genutzt werden. Die anderen Räume dienen als Werkstätten und Gästezimmer. Im Hinterhof gibt es noch mehrere sehr kleine, einfache Gebäude, in denen die Zellen und die Gemeinschaftsräume der acht Schwestern untergebracht sind.

Nun soll jedoch eine Kapelle entstehen, die schon von der Straße her als Gotteshaus erkennbar und zugänglich ist. Papst Franziskus wünschte dieses Projekt als Erzbischof von Buenos Aires ausdrücklich, und legte es „Kirche in Not“ bereits 2011 besonders ans Herz. Er erhoffte sich davon, dass die Kapelle und die Präsenz der Schwestern "die christliche und sakramentale Lebenspraxis der zahlreichen jungen Studierenden, die dort vorbeikommen, fördern", werde.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss das vordere Gebäude entkernt, umgebaut und mit einer würdigen Fassade versehen werden. Mit dem Bau wurde bereits begonnen, und „Kirche in Not“ hat bereits mit 60.000 Euro geholfen. Die hohe Inflation in Argentinien hat jedoch dazu geführt, dass die Preise stark gestiegen sind. So helfen wir noch einmal mit 100.000 Euro.

Spendennummer: 209-05-19

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen

KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

» weiterlesen