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Ausbildungshilfe für 33 Seminaristen in Grodno

April 2016
Europa Theologische Ausbildung

Im vergangenen Jahr konnte das Priesterseminar von Grodno sein 25jähriges Bestehen feiern. „Kirche in Not“ hat das Seminar von Anfang an unterstützt, und so schrieb uns der Rektor des Seminars, Dr. Roman Raczko, anlässlich der Jubiläumsfeier: „Es wäre sicherlich schwer, sich unsere Existenz und das, was wir in dieser Zeit erreicht haben, ohne Ihre Hilfe vorzustellen“.

Als es am 1. September 1990 eröffnet wurde, bestand die Sowjetunion noch, und es war das erste katholische Priesterseminar, das auf ihrem Territorium wiedereröffnet wurde. Im August 1991 wurde Weißrussland selbständig. Im April desselben Jahres wurde auch die Diözese Grodno eingerichtet.

Das Seminar von Grodno war in einem ehemaligen Kloster eingerichtet worden, das durch die Kommunisten zweckentfremdet worden war. In dem Gebäude waren Teile der Gerichtsmedizin untergebracht. Es dauerte zehn Jahre, bis das Gebäude vollständig renoviert war, so dass die Anfänge überaus schwierig waren. Anfangs gab es nicht einmal einen Speisesaal. Aber trotz der widrigen Umstände wurde der Seminarbetrieb bereits 1990 aufgenommen. Die ersten acht Priester, die aus dem Seminar hervorgingen, wurden 1995 geweiht.

„Kirche in Not“ unterstützt regelmäßig die Ausbildung der angehenden katholischen Priester. In diesem akademischen Jahr sind es 33 junge Männer, die sich darauf vorbereiten, eines Tages als Priester im Weinberg des Herrn zu arbeiten. Wir unterstützen ihre Ausbildung mit 19.800 Euro.

Spendennummer: 439-02-79

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