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Dreijähriges Ausbildungsprogramm im Pastoralzentrum der Diözese von Mymensingh

Mai 2016
Asien Theologische Ausbildung

Nur ca. 200.000 Katholiken leben in Bangladesch. An der Gesamtbevölkerung von mehr als 144 Millionen, die zu über 90 Prozent muslimisch ist, machen sie nur eine winzige Minderheit aus. Die Kirche ist hier zudem noch jung. So ist sie beispielsweise in der Region von Mymensingh erst seit hundert Jahren präsent. Die gleichnamige Diözese wurde erst 1987 errichtet. Vieles ist daher noch im Aufbau begriffen. In dem Land, das zu den ärmsten der Welt zählt, ist dies ohne Hilfe von außen nahezu unmöglich.

Ein Problem der Kirche ist der Priestermangel. Die Gläubigen leben weit verstreut, und in manche Orte gelangt nur zweimal im Jahr ein Priester. Dennoch ist die Kirche lebendig, da sie sich auf den Einsatz von Ordensfrauen und Laien stützen kann. Um ihre Ausbildung zu verbessern, hat die Diözese Mymensingh ein dreijähriges Programm initiiert. Die Kurse befassen sich mit der Bildung von Basisgemeinden, der Liturgie, der eucharistischen und marianischen Frömmigkeit, dem Rosenkranzgebet in den Familien und mit der Inkulturation der Kirche in die lokale Kultur der indigenen Volksgruppe der Garo.

Aus allen 15 Pfarreien der Diözese sollen jeweils ein Priester, eine Ordensschwester oder ein Ordensbruder, zwei Katecheten, ein Lehrer, ein Jugendlicher und zwei Kinder aus kirchlichen Internaten an den Kursen teilnehmen. Da das Pastoralzentrum der Diözese jeweils nur 60 Personen beherbergen kann, finden die Veranstaltungen in zwei Gruppen statt.

Für die Unkosten für diese Programme können weder die Teilnehmer noch die Diözese allein aufkommen, Für Kost und Logis, die Anreise, die Arbeitsmaterialien und eine Aufwandsentschädigung für die Referenten hat der Bischof „Kirche in Not“ um Hilfe gebeten. Wir helfen mit 7.340 Euro.

Spendennummer: 342-08-79

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