Jetzt spenden!

Hilfe für den Bau eines Zentrums für die Jugend- und Familienpastoral

Mai 2016
Europa Bauhilfe

Der Pfarre St. Stefanus in Kamenica nad Cirochou gehören 2600 Gläubige an. Die Gemeinde liegt im Osten des Landes und ist nur 35 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Die Region ist im Vergleich zu anderen Teilen des Landes wirtschaftlich eher schwach, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Viele Kinder bleiben mit nur einem Elternteil zurück, weil Mutter oder Vater in einem anderen Landesteil oder im Ausland eine Arbeit sucht, um die Familie zu ernähren. Dieser Zustand ist ein großes Problem, und die Familien leiden oft sehr darunter. Dazu kommt, dass es auf dem Gebiet der Pfarrei auch drei Roma-Gemeinschaften gibt. Insgesamt ist die pastorale und soziale Betreuung von Menschen aus der Volksgruppe der Roma eine große Herausforderung, vor der die Katholische Kirche in der Slowakei steht.

Dies sind zwei der Gründe, warum Pfarrer Peter Sepesi sich besonders für die Jugend- und Familienpastoral einsetzt. Er organisiert Kinder- und Jugendtreffen und zahlreiche pastorale und soziale Aktivitäten. Es gibt aber ein großes Problem, denn die Pfarre hat keine geeigneten Räumlichkeiten für diese Veranstaltungen. Daher wurden vor einigen Jahren die Kellerräume des Pfarrhauses verfügbar gemacht. Die beiden Räume sind aber in Wirklichkeit wenig geeignet, denn die Decke ist niedrig, und die Räume sind schlecht belüftet, nicht gut beleuchtet und kalt. Dennoch werden die Räume täglich genutzt, denn hier finden die Treffen der Jugend-und Kindergruppen, die Messdienerstunde, der Firmunterricht, die Proben des Kinderchores, die Evangelisierungskurse und noch vieles mehr statt. Sind es zu viele Teilnehmer, werden die Treffen in die Kantine der Grundschule verlegt, aber dann muss sich die Pfarrgemeinde jedesmal mit der Schule abstimmen. Auch das Sommerlager für die Kinder, das die Pfarrei jedes Jahr mit im Garten aufgestellten Zelten veranstaltet, stößt auf Schwierigkeiten, weil es besonders bei schlechtem Wetter schwer ist, Ausweichmöglichkeiten für das Programm und die Verköstigung der Kinder zu finden.

Daher möchte der Pfarre auf dem Grundstück ein zusätzliches Gebäude entstehen lassen, das über eine Halle für 60 Personen und weitere Räumlichkeiten verfügen soll. Dort sollen die Aktivitäten der Pfarre in Zukunft stattfinden. Pfarrer Sepesi hat uns um Hilfe für den Bau des Pastoralzentrums gebeten. Wir haben 50.000 Euro versprochen.

Spendennummer: 443-01-19

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen