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Hilfe für die Seelsorge in zwei neuen Pfarren

Juni 2016
Afrika Existenzhilfe

Das Apostolische Vikariat Jimma-Bonga liegt im Südwesten Äthiopiens. Große Teile der Bevölkerung haben noch nie von Christus gehört. Es ist ein Gebiet der absoluten Erstevangelisierung.

Die beiden neuen Pfarren von Natta und Luan sind noch in der Entstehungsphase. Sie liegen im Grenzgebiet zum Südsudan. Die Menschen, die hier leben, sind nomadische oder halbnomadische Viehhirten. Es gibt viele Konflikte: zum einen zwischen den Angehörigen verschiedener Stämme, und zum anderen gibt es den Konkurrenzkampf um Wasser und Weideland. Armut, Analphabetismus, Unwissenheit und traditionelle Vorstellungen führen dazu, dass es viele Probleme gibt. Vergebung ist nahezu unbekannt, sondern Racheakte sind an der Tagesordnung. Alkohol ist ein großes Problem, und in der Trunkenheit werden Menschen getötet. Auch Entführungen kommen nicht selten vor. Die Vielehe ist verbreitet, oft gibt es Scheidungen.

Hier muss wirklich bei null angefangen werden. Die Kirche muss Entwicklungshilfe und Bildungsarbeit leisten, dabei helfen, die Konflikte zu überwinden, und vor allem die christliche Nächstenliebe lehren, die nicht nur die eigene Familie, den eigenen Clan oder die eigene Volksgruppe umfasst, sondern sich auf alle Menschen bezieht.

Schon vieles ist besser geworden, seitdem sich ein Teil der Menschen zum katholischen Glauben bekehrt hat. Aber der Weg ist noch lang, und es gibt viel zu tun. Mit 10.000 Euro möchten wir die pastorale Arbeit in den Pfarren Natta und Luan unterstützen.

Spendennummer: 118-01-49

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

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