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Ausbildungshilfe für die 44 Seminaristen des Priesterseminars in Sarajewo

Juli 2016
Europa Theologische Ausbildung

Während des Bosnienkrieges zwischen 1992 und 1995 verließ die Hälfte der katholischen Kroaten das Land und suchte Zuflucht im Ausland. Heute leben nur noch knapp 450.000 Katholiken dort. Sie sind zwar mit einem Anteil von 15 Prozent die drittstärkste Bevölkerungsgruppe in dem mehrheitlich muslimischen Land, sie werden aber in vielerlei Hinsicht diskriminiert, und dies hindert viele der während des Krieges geflohenen Familien daran, wieder in ihre Heimat zurückzugehen.

Dennoch spielt die Katholische Kirche im Prozess der Versöhnung und Heilung nach dem Krieg eine wichtige Rolle, denn die Wunden sind in der Gesellschaft bis heute zu spüren. Und die Kirche ist sehr aktiv und lebendig. Dies sieht man auch an der erfreulichen Zahl der Berufungen. Im erzbischöflichen Priesterseminar von Sarajewo bereiten sich zur Zeit 44 junge Männer aus den drei Diözesen des Landes sowie aus Montenegro, Mazedonien, Serbien und dem Kosovo auf die Priesterweihe vor.

Um die Ausbildung der angehenden Priester gewährleisten zu können, ist das Seminar auf Unterstützung angewiesen. Denn die Unterhaltskosten sind hoch, und die Kirche des Landes ist größtenteils auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Zudem wurden während des Krieges zahlreiche ihrer Gebäude zerstört, und so mussten und müssen viele Kirchen, Pfarrhäuser und Klöster wieder aufgebaut werden. Obwohl das Seminar alles tut, um Kosten einzusparen, und beispielsweise kleinere Renovierungsarbeiten von den Seminaristen selbst durchgeführt werden, wird dringend Hilfe benötigt. Wir unterstützen die Ausbildung der angehenden Priester in diesem akademischen Jahr mit 900 Euro pro Seminarist, also mit insgesamt 39.600 Euro.

Spendennummer: 444-02-79

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