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Ein dreijähriges Pastoralprogramm anlässlich des „Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit“

August 2016
Asien Theologische Ausbildung

Bischof Salvadore Lobo von Baruipur hat ein Herz für die Armen und Benachteiligten. Schon als junger Seminarist war er Mutter Teresa begegnet und hatte sich daraufhin dazu entschlossen, als Freiwilliger in ihrem Sterbehaus „Kaligat“ in Kalkutta die Sterbenden zu waschen. Diese Erfahrung prägte ihn für sein ganzes Leben.

In seiner von Armut geprägten Diözese wird das von Papst Franziskus ausgerufene „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ besonders intensiv begangen. So weihte der Bischof eine Kirche ein, die der Göttlichen Barmherzigkeit geweiht ist. Um den Ort zu erreichen, war er drei Stunden mit dem Auto und noch eine Stunde mit dem Boot unterwegs, denn die Kirche steht auf einer Flussinsel. Viele Orte in seiner Diözese sind schwer zu erreichen.

Am meisten liegt dem Bischof aber am Herzen, dass die Menschen die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes wirklich verinnerlichen. Daher soll nicht nur im Jahr der Barmherzigkeit, sondern insgesamt drei Jahre lang ein pastorales Programm stattfinden, das die Menschen im Geiste der Liebe, des Friedens und der gegenseitigen Vergebung wachsen lässt. Es werden verschiedene Kurse, Workshops, Besinnungstage und Treffen für die unterschiedlichen Zielgruppen stattfinden.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Kindern. Die Kirche hat in der Region nur wenige eigene katholische Schulen, so dass die Kinder oft zu wenig religiös begleitet werden, Dazu kommt der Einfluss der modernen Medien. Viele Kinder verbringen ihre Zeit vor dem Fernseher oder mit Computerspielen und gehen immer seltener zur Kirche. Daher soll die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verstärkt werden, damit sie im Glauben verwurzelt sind. Auch für die Frauen soll es spezielle Programme geben, denn sie werden oft kaum unterstützt, gelten in der Gesellschaft nichts und haben keine Selbstachtung. Dazu kommt, dass die katholischen Gläubigen oftmals aus ethnischen Minderheiten stammen, die in der indischen Gesellschaft ohnehin ganz unten stehen. Gerade die Menschen, die besonders benachteiligt sind, sollen tiefer erfahren, dass Gott sie liebt. „Kirche in Not“ unterstützt das pastorale Programm der Diözese Baruipur mit 30.000 Euro.

Spendennummer: 317-08-49

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