Jetzt spenden!

Anschaffung neuer Bücher für die Bibliothek des Priesterseminars von Diamantina

August 2016
Amerika Geistliche Literatur

Der Name der Stadt Diamantina im Bundesstaat Minas Gerais ist kein Zufall: Hier wurden im 17. Jahrhundert zum ersten Mal außerhalb Asiens Diamanten gefunden. Reich geworden sind dadurch, wie überall in der Welt, nur einige wenige Glückliche. Manche Männer versuchen jedoch noch immer, mit dem Schürfen nach Diamanten den Lebensunterhalt für ihre Familien zu verdienen. Zwar sind sie keine Sklaven mehr, wie es ihre Vorfahren waren, aber die harte Arbeit bringt ihnen kaum etwas ein. Den Profit machen andere, auch wenn Diamanten in der Region ohnehin selten geworden sind. Um dem Boden einige der ersehnten Steine abzugewinnen, leben die Männer monatelang in Camps in den Bergen, während die Frauen und ihre meist zahlreichen Kinder in bitterer Not zurückbleiben. Es kommt zu zerrütteten Familien, viele Kinder verwahrlosen. Sonst gibt es wenige Arbeitsmöglichkeiten. Vom Tourismus profitieren nur wenige. Andere versuchen es mit der Herstellung von Kunsthandwerk, aber die Produkte verkaufen sich nur schlecht. Für die Landwirtschaft ist der Boden, der sehr felsig ist, kaum geeignet, und Industrie hat sich bis heute nicht in einem nennenswerten Ausmaß angesiedelt.

Die Stadt Diamantina ist auch der Sitz der gleichnamigen Erzdiözese. Der Erzbischof weiß, dass gute Priester notwendig sind, um den Armen dabei zu helfen, ein Leben in Würde zu führen. Denn, wie es Jesus Christus im Evangelium sagt: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. In der Erzdiözese, die sich über ein Gebiet von 47.000 Quadratkilometern erstreckt und damit fast halb so groß ist wie Portugal, gibt es jedoch nur rund 60 Priester für 500.000 Einwohner. Hoffnung für die Zukunft bereiten die Berufungen: Mehr als 40 junge Männer bereiten sich auf die Priesterweihe vor.

Aber das Seminar der Diözese ist so arm wie die Menschen in der Region. Die Seminaristen können nicht für ihre Ausbildung aufkommen. Sie machen sich dafür im Seminar nützlich, indem sie putzen, bei Tisch bedienen und andere Hausarbeiten übernehmen. Sie tun es gern und mit Freude, aber dies ist nur ein kleiner Beitrag zum Funktionieren des Seminars. Im Moment wird vor allem Hilfe gebraucht, um den Bestand seiner Bibliothek zu aktualisieren. Denn eine gut ausgestattete Bibliothek ist eine der Grundlagen für eine gute Ausbildung der zukünftigen Priester. Wir helfen mit 3.140 Euro, damit das Seminar die benötigten Bücher anschaffen kann.

Spendennummer: 212-02-89

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen