Jetzt spenden!

Ein Haus die „Filles de Notre Dame du Sacré Cœur“ Schwestern

Oktober 2016
Afrika Bauhilfe

Die Demokratische Republik Kongo ist eines der ärmsten und unterentwickeltsten Länder der Welt, das von Gewalt und bewaffneten Konflikten noch weiter ins Elend getrieben wird: Die Unsicherheit und Instabilität führen dazu, dass die Menschen immer ärmer werden. Viele Eltern sehen sich nicht in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern. Nicht selten werden Kinder ausgesetzt oder verstoßen, oft unter dem Vorwand, das Kind habe Hexerei betrieben und das Übel der Familie verschuldet. Die Jungen geraten dann oft auf die schiefe Bahn und schließen sich Banditenbanden an, die Mädchen prostituieren sich, werden früh schwanger und haben niemanden, der ihnen hilft. Sie können ihre Kinder nicht versorgen, weil sie keine Schulausbildung haben und nicht wissen, wie sie außerhalb der Prostitution ihr Brot verdienen sollen.

An vier Orten der Demokratischen Republik Kongo kümmern sich daher Schwestern vom Orden der „Filles de Notre Dame du Sacré Cœur“ um Menschen, die Hilfe brauchen. Sie betreuen Straßenkinder und Waisen, bringen minderjährigen Müttern das Nähen bei, damit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können, halten Alphabetisierungskurse ab, betreuen alte Menschen, sind in Leprazentren tätig und versorgen schwangere Frauen und Kranke medizinisch, die sonst keinen Zugang zu Behandlungen und Untersuchungen hätten. Außerdem unterrichten sie in Schulen und sind in Pfarreien tätig, wo sie beispielsweise Katechese erteilen.

In Mbandaka im Nordwesten des Landes soll nun ein neues Haus entstehen. Hier kümmern sich die Schwestern vor allem um Waisenkinder und um Kranke. „Kirche in Not“ hat versprochen, den Bau mit 80.000 Euro zu unterstützen.

Spendennummer: 115-05-19

SÜDSUDAN: „Ich war bereit für die neue Mission“

Die katholische Kirche begeht den außerordentlichen Monat der Weltmission. Oft geschieht das missionarische Wirken der Kirche unter erschwerten Bedingungen: In Verfolgung, Armut und Krieg. So auch im Südsudan. Hunderttausende Todesopfer, Millionen Geflüchtete – der Bürgerkrieg, der im Jahr 2013 im damals erst zwei Jahre alten afrikanischen Staat Südsudan ausbrach...

» weiterlesen

Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

» weiterlesen