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Ein Haus die „Filles de Notre Dame du Sacré Cœur“ Schwestern

Oktober 2016
Afrika Bauhilfe

Die Demokratische Republik Kongo ist eines der ärmsten und unterentwickeltsten Länder der Welt, das von Gewalt und bewaffneten Konflikten noch weiter ins Elend getrieben wird: Die Unsicherheit und Instabilität führen dazu, dass die Menschen immer ärmer werden. Viele Eltern sehen sich nicht in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern. Nicht selten werden Kinder ausgesetzt oder verstoßen, oft unter dem Vorwand, das Kind habe Hexerei betrieben und das Übel der Familie verschuldet. Die Jungen geraten dann oft auf die schiefe Bahn und schließen sich Banditenbanden an, die Mädchen prostituieren sich, werden früh schwanger und haben niemanden, der ihnen hilft. Sie können ihre Kinder nicht versorgen, weil sie keine Schulausbildung haben und nicht wissen, wie sie außerhalb der Prostitution ihr Brot verdienen sollen.

An vier Orten der Demokratischen Republik Kongo kümmern sich daher Schwestern vom Orden der „Filles de Notre Dame du Sacré Cœur“ um Menschen, die Hilfe brauchen. Sie betreuen Straßenkinder und Waisen, bringen minderjährigen Müttern das Nähen bei, damit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können, halten Alphabetisierungskurse ab, betreuen alte Menschen, sind in Leprazentren tätig und versorgen schwangere Frauen und Kranke medizinisch, die sonst keinen Zugang zu Behandlungen und Untersuchungen hätten. Außerdem unterrichten sie in Schulen und sind in Pfarreien tätig, wo sie beispielsweise Katechese erteilen.

In Mbandaka im Nordwesten des Landes soll nun ein neues Haus entstehen. Hier kümmern sich die Schwestern vor allem um Waisenkinder und um Kranke. „Kirche in Not“ hat versprochen, den Bau mit 80.000 Euro zu unterstützen.

Spendennummer: 115-05-19

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