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Weiterbildungskurse für Kapuziner

Oktober 2016
Afrika Theologische Ausbildung

Neunzig Ordensmänner aus dem Kapuzinerorden sind in Äthiopien tätig. Viele von ihnen verrichten ihren Dienst in abgelegenen und vernachlässigten Gebieten, in denen sonst niemand der Bevölkerung zur Seite steht.

In Äthiopien werden Priester hoch geachtet, zugleich erwarten die Gläubigen aber auch viel von ihren Priestern: In allen Nöten der Seele und des Leibes erhoffen sie sich Hilfe von ihnen. Die Leute wollen Geld, Nahrung, Medizin, einen Platz in einer Schule für ihre Kinder oder einen Studienplatz, sie brauchen Rat, wie ihre Feldfrüchte besser gedeihen oder ihre Familien besser überleben können oder sie wollen angeleitet werden, wie sie ihr tägliches Brot verdienen können. In einem Land, in dem bittere Armut herrscht, ist der Priester alles für die Menschen.

Gerade deshalb, weil die Seelenhirten allen alles sein müssen, ist es wichtig, dass sie nicht nur gut ausgebildet sind, sondern sich auch weiterbilden. Daher hat der Kapuzinerorden beschlossen, Kurse anzubieten, in denen die Kapuziner ihre Kenntnisse der Heiligen Schrift vertiefen können. Dies kommt ihrer persönlichen Berufung und ihrer Beziehung zu Christus zugute und wird ihnen zugleich dabei helfen, besser zu predigen und die Frohe Botschaft tiefer in den Herzen der Gläubigen zu verwurzeln. Solche Fortbildungskurse sind wichtig, da die Ordensmänner nach ihrer Ausbildung zumeist direkt in der Seelsorge tätig werden und nahezu rund um die Uhr mit den verschiedensten Angelegenheiten bestürmt werden. So haben sie kaum die Gelegenheit, sich um ihr persönliches Studium zu kümmern. Daher ist es notwendig, ihre Kenntnisse aufzufrischen und zu ergänzen. Der Orden möchte hier mit seinen Kursen abhelfen. Mit 8.000 Euro unterstützt „Kirche in Not“ dieses Weiterbildungsprogramm.

Spendennummer: 118-04-79

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

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