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Ein Fahrzeug für Ordensfrauen

November 2016
Asien Motorisierung

Seit bald zehn Jahren sind die Schwestern der Kongregation der “Töchter des heiligen Kreuzes“ in Ostnepal tätig. Sie verhelfen armen Kindern zu einer Schulausbildung und haben Wohnheime eingerichtet, damit auch Kinder aus weit abgelegenen Ortschaften in die Schule gehen können. Viele von ihnen sind drei Stunden mit dem Fahrrad unterwegs, wenn sie zu Beginn der Ferien heim zu ihren Familien fahren. Ohne die Möglichkeit, im Internat zu wohnen, könnten sie keine Schule besuchen. Zudem bieten die Ordensfrauen Nähkurse für Frauen an, die in der Regel keine Schulausbildung haben. Außerdem bringen sie ihnen bei, kleine Ersparnisse anzulegen, damit sie im Notfall – beispielsweise wenn ein Familienmitglied ins Krankenhaus muss oder eine Hochzeit gefeiert wird – nicht auf die Kredite der Großgrundbesitzer angewiesen sind, die hohe Zinsen fordern und die Menschen, die in Armut leben, überfordern und in Abhängigkeit halten. Denn die meisten Familien leben von der Hand in den Mund. Viele arbeiten nur als Saisonarbeiter auf den Teeplantagen und Reisfeldern der Großgrundbesitzer.

Außerdem betreiben die Schwestern mobile Kliniken, damit die Menschen in abgelegenen Dörfern medizinisch versorgt werden können. Wenn die Schwestern die Dörfer besuchen, werden sie bereits sehnsüchtig von den Kranken erwartet. Diejenigen, die nicht vor Ort behandelt werden können, werden von den Schwestern in die nächste Klinik gebracht.

Die Schwestern unterrichten zudem in den Pfarren Katechese, arbeiten mit den Jugendlichen und besuchen die Familien besonders im Mai und Oktober zu Hause, um mit ihnen den Rosenkranz zu beten.

Das größte Problem der Ordensfrauen besteht darin, dass sie kein eigenes Fahrzeug haben. Um Kranke zu transportieren, müssen sie sich ein Auto leihen. Auch wenn sie in ihre neue Mission Korobari gelangen wollen, brauchen sie dringend ein Fahrzeug. Denn der Ort liegt 90 Kilometer entfernt. Es verkehren zwar zwei Busse, aber nach 13:30 Uhr kommt man von dort nicht mehr weg. Dann gibt es nur noch Fahrräder oder Ochsenkarren. Kranke müssen bis zum nächsten Tag warten, dass der Bus kommt. Die Schwestern müssen zudem auch viel Material transportieren, denn sie haben eine Schule eingerichtet. Sie besteht nur aus Bambusrohr, aber die Kinder, die dort lernen dürfen, gehören zu der ersten Generation, die hier überhaupt eine Schule besuchen kann.

Um ihre vielen Aufgaben bewältigen zu können, haben die Schwestern daher um Hilfe gebeten. Ein Auto würde ihre Arbeit wesentlich erleichtern. Es muss aber geländetauglich und robust sein, denn die Straßenverhältnisse sind schlecht. Wir haben ihnen daher 33.000 Euro für ein solides Fahrzeug versprochen.

Spendennummer: 338-05-29

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