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Mess-Stipendien für 77 Patres der „Little-Flower-Congregation“

November 2016
Asien Mess-Stipendien

Die heilige Thérèse vom Kinde Jesus verließ niemals die Klausur ihres Karmelitinnenklosters im französischen Lisieux und starb im Jahr 1897 im Alter von nur 24 Jahren. Dennoch wurde sie zur Patronin der Missionen ernannt. Denn sie verspürte in sich den brennenden Wunsch, „die Welt zu durcheilen“, um den Namen Jesu zu verkünden. Sie schrieb: „Aber, o mein Viel-Geliebter, eine einzige Mission genügte mir nicht; ich möchte das Evangelium in allen fünf Weltteilen gleichzeitig verkünden, bis zu den fernsten Inseln …Ich möchte Missionar sein nicht nur für einige Jahre, sondern möchte es gewesen sein vom Anbeginn der Welt und es bleiben bis ans Ende der Zeiten…“ Dies stand jedoch in keinem Widerspruch zu ihrem verborgenen Leben in einem kontemplativen Kloster, denn sie verstand, dass „die Liebe alle Berufungen in sich schließt, dass die Liebe alles ist, dass sie alle Zeiten und Orte umspannt, mit einem Wort, dass sie ewig ist.“ Sie entdeckte für sich die Berufung, „im Herzen der Kirche die Liebe zu sein“.

Trotz ihrer Jugend wurde sie hundert Jahre nach ihrem Tod von Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin erhoben und wird von Gläubigen überall auf der Welt verehrt. Einer der Menschen, die durch die „Begegnung“ mit der großen, kleinen Heiligen berührt wurden, war der indische Priester Thomas Panat. Im südindischen Kerala übersetzte er vor mehr als 85 Jahren die „Geschichte einer Seele“, die Aufzeichnungen der heiligen Thérèse. Ihr „kleiner Weg“ der Liebe sprach ihn zutiefst an – eine Spiritualität, die ganz von einem kindlichen Vertrauen auf die grenzenlose Liebe Gottes geprägt ist, ohne sich von den eigenen leeren Händen entmutigen zu lassen. Dieser Geist ist es, den Jesus im Evangelium mit den Worten beschreibt: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich gelangen“. Thomas Panat wurde davon so ergriffen, dass er diesen Weg gemeinsam mit anderen Priestern gehen wollte. Bereits 1931 schloss er sich mit Erlaubnis seines Bischofs mit anderen jungen Männern zusammen, um in diesem Geist zu leben. Daraus entstand im Jahr 1947 die „Congregation of the Little Flower“. „Little Flower“ bedeutet „Kleine Blume“. Im englischsprachigen Raum wird die heilige Therese liebevoll mit diesem Namen genannt. Thomas Parnat nahm den Ordensnamen „Pater Basilius“ an, unter dem er berühmt wurde.
Er verstarb 1976 im Alter von 85 Jahren.

Die „Congregation of the Little Flower“ erfreut sich zahlreicher Berufungen. Die Kongregation hat inzwischen vier Ordensprovinzen und ist nicht mehr nur in Indien, sondern auch in anderen Ländern tätig. Die Patres widmen sich dem Dienst an den Armen, den Alten, Waisen, Kranken und den Benachteiligten, die in abgelegenen Gebieten leben. Sie errichten in Gebieten, in denen es kaum Infrastruktur gibt, Kliniken, Schulen, Berufsschulen für Jugendliche, Wohnheime für Jungen und geistliche Zentren und stehen Kleinbauern zur Seite.
Da die Ordensmänner für ihren Dienst kein Geld erhalten, hat uns der Obere der St. Joseph Provinz in Indien um Messstipendien für 77 Priester der Kongregation gebeten. Wir geben Messintentionen unserer Wohltäter im Wert von 14.500 Euro an die Patres weiter.

Spendennummer: 317-04-masses

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