Jetzt spenden!

Hilfe für den Wiederaufbau eines Pfarrhauses, das durch ein Erdbeben zerstört wurde

Dezember 2016
Amerika Bauhilfe

Im 19. Jahrhundert lebte in Sotaqui in Chile eine alte sehr fromme Frau. Ihr Name war Antonia Pizarro. Da sie sich gut mit Heilkräutern auskannte, half sie vielen Kranken. Als sie eines Tages zu einem Kranken unterwegs war, der in der Nähe des Flusses Hurtado lebte, erblickte sie aus der Ferne zwei Kinder, die Ziegen hüteten. Als sie näher kam, sah sie, dass die beiden mit einem weiteren Kind spielten, das fast nackt war. Es war eine Statue des Jesuskindes. Die fromme Frau nahm das Abbild des Göttlichen Kindes zu sich nach Hause, um es dort zu verehren. Es erwies sich als wundertätig und wurde 1873 in der Pfarrkirche von Sotaquí aufgestellt. Die Verehrung breitete sich immer weiter aus, immer mehr Menschen kamen, um das wundertätige Jesulein um Hilfe zu bitten, und 1898 wurde den Göttlichen Kind eine neue Kirche gebaut. Die Verehrung ist noch heute stark, und im Januar wird um den Dreikönigstag herum ein großes viertägiges Fest mit Prozessionen und traditionellen Tänzen gefeiert, um das Göttliche Kind zu ehren. Das Fest wird mit einer Novene vorbereitet. Zugleich wird auch die Muttergottes vom Berg Karmel verehrt.

Zu dem Heiligtum gehört auch das alte Pfarrhaus, das im Jahr 1800 errichtet wurde. Bereits 1997 war es durch ein Erdbeben beschädigt, aber das schwere Erdbeben von September 2015 machte es unbewohnbar. Die Dachkonstruktion, Zimmerdecken und mehrere Mauern stürzten ein, Fenster und Türen barsten. Der Pfarrer wohnt zur Zeit unter prekären Bedingungen in einem Raum, der an die Kirche grenzt. Die Diözese La Serena, zu der Sotaqui gehört, steht vor der Herausforderung, 60 Kirchen, Kapellen und Pfarrhäuser wieder instand zu setzen, die durch das Erdbeben teils in verschiedenem Grad beschädigt, teils vollkommen zerstört wurden. Daher haben wir 30.000 Euro versprochen, damit das Pfarrhaus von Sotaqui wieder aufgebaut werden kann.

Spendennummer: 13-01-19

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen