Jetzt spenden!

DANKE: Ausbildungshilfe für 19 angehende Priester in Riga

Jänner 2017
Europa Theologische Ausbildung

Lettland liegt an der Ostsee in der Mitte zwischen dem nördlicher gelegenen Estland und dem südlicher gelegenen Litauen. Die Mehrheit der Bevölkerung bilden die Lutheraner mit 55 Prozent, aber immerhin ist ein Viertel der Menschen, die in dem nordeuropäischen Land leben, katholisch.

Obwohl in Lettland ein starker Priestermangel herrscht, erstarkt das Leben der katholischen Kirche seit der politischen Wende immer mehr. Dennoch: Priester werden dringend gebraucht. Es ist daher mehr als erfreulich, dass sich an dem einzigen Priesterseminar des Landes, das sich in der Hauptstadt Riga befindet, zur Zeit 19 junge Männer darauf vorbereiten, eines Tages Priester zu werden. „Kirche in Not“ unterstützt die Ausbildung der angehenden Priester jedes Jahr. Auch dieses Mal haben unsere Wohltäter mit 9.500 Euro geholfen. Denn das Seminar ist auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Zwar versuchen vor allem die lettischen Katholiken auf dem Land, das Seminar zu unterstützen, aber sie geben vor allem Naturalien, besonders Obst und Gemüse. Das ist zwar eine Hilfe, aber für seinen Unterhalt benötigt das Seminar auch Geld.

Der Regens, P. Imants Medveckis schreibt uns: „Wir freuen uns, dass wir mit der Hilfe von Kirche in Not das akademische Jahr 2015/16 erfolgreich abgeschlossen haben.“ Im Sommer wurden ein Priester und ein Diakon geweiht. Das Seminar bemüht sich um eine gute Ausbildung der jungen Männer – nicht nur akademisch und wissenschaftlich, sondern auch in pastoraler Hinsicht. „Dank unseren Professoren, die selbstlos in unserem Priesterseminar arbeiten, bekommen unsere Studenten die so notwendige philosophische und theologische Ausbildung. Gleichzeitig erlangen alle Seminaristen auch eine pastorale Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen – mit Kinder und Jugendlichen, mit Senioren und jungen Brautpaaren“, berichtet Medveckis.

Dieses Jahr war für die angehenden Priester in Riga reich an schönen Ereignissen. So nahmen sie alle am Weltjugendtag in Krakau teil, was für sie „eine besondere Erfahrung war“ wie der Regens berichtet. Außerdem besuchte im Mai der Kardinalstaatsekretär Piero Parolin, der gewissermaßen der „Außenminister“ des Vatikan ist, die lettische Hauptstadt. Der Kardinal traf sich dort auch mit den Priestern und den Seminaristen. „Dieser Besuch hat die katholische Kirche in Lettland bedeutsam gestärkt“, meint Regens Medveckis. Die Katholiken im Land hoffen nun darauf, dass Papst Franziskus sie vielleicht in naher Zukunft besuchen wird.

Im Namen aller Seminaristen dankt Regens Medveckis allen, die das Seminar auch in diesem Jahr wieder unterstützt haben: „Allen Spendern sind wir sehr dankbar und jeden Monat wird eine besondere Messe in Intention aller Wohltäter gefeiert.“

Spendennummer: 435-02-79

Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

» weiterlesen

Syrien: Der Anfang vom Ende?

Türkei-Offensive bringt Christen und andere Minderheiten an den Rand der Auslöschung. „Es war nicht klug, den Truppenabzug einzuleiten. Es war klar, dass den Kurden niemand helfen würde. Jetzt werden sie alles verlieren, wie es bereits in Afrin geschehen ist.“ Jacques Behnan Hindo, der emeritierte syrisch-katholische Erzbischof von Hassaké-Nisibi, macht sich im...

» weiterlesen