Jetzt spenden!

Kirchliche Armenspeisung für syrische Flüchtlinge und andere bedürftige

Februar 2017
Asien Existenzhilfe

Der heilige Johannes der Barmherzige ist durch seine außerordentliche Liebe zu den Armen berühmt geworden. Wo immer er eine Not sah, versuchte er, sie mit allen Kräften und Mitteln zu lindern. Als er schließlich Patriarch von Alexandria wurde, verköstigte er tagtäglich 7.900 arme Menschen. Er starb um das Jahr 619 und wird sowohl von katholischen als auch von orthodoxen Christen als Heiliger verehrt.

Nach ihm ist ein Hilfsprojekt benannt, das die melkitische griechisch-katholische Kirche im libanesischen Zahle unweit der syrischen Grenze ins Leben gerufen hat. Seit Dezember 2015 ist die „John the Merciful Table“ hier eine Anlaufstelle für alle diejenigen, die sich nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit leisten können. Flüchtlinge aus Syrien, aber auch bedürftige Libanesen, Straßenkinder und Kinder, die daheim nicht ausreichend versorgt werden, kommen dorthin. Jeden Tag werden dort 600 Menschen mit einem warmen Mittagessen verköstigt. Aber auch 150 Menschen, die alt, gebrechlich oder behindert sind und nicht aus dem Haus gehen können, werden versorgt. Die Helfer bringen ihnen das Essen nach Hause – und damit bringen sie nicht nur Hilfe für den Leib, sondern auch für die Seele, denn die oft einsamen Menschen erfahren Fürsorge und werden angelächelt: „Wir alle spüren dadurch die Liebe Jesu des Erlösers. Es ist ein Zeichen Seiner Liebe zu uns Menschen, die alle Wunden heilt“, sagt eine Helferin. Um auch die spirituelle Dimension des Angebotes zu verdeutlichen, wird vor den Mahlzeiten ein Gebet gesprochen und ein geistliches Lied gesungen.
„Kirche in Not“ unterstützt dieses Projekt mit 225.000 Euro für weitere sechs Monate.

Spendennummer: 326-09-59

SÜDSUDAN: „Ich war bereit für die neue Mission“

Die katholische Kirche begeht den außerordentlichen Monat der Weltmission. Oft geschieht das missionarische Wirken der Kirche unter erschwerten Bedingungen: In Verfolgung, Armut und Krieg. So auch im Südsudan. Hunderttausende Todesopfer, Millionen Geflüchtete – der Bürgerkrieg, der im Jahr 2013 im damals erst zwei Jahre alten afrikanischen Staat Südsudan ausbrach...

» weiterlesen

Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

» weiterlesen